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            <journal-title>Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning</journal-title>
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         <article-id>10.14512_rur_48_0605</article-id>
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            <article-title xml:lang="De">Ressourcenschützende Raumordnungskonzepte als Möglichkeit für eine umweltschonendere Freizeit- und Erholungsnutzung</article-title>
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               <institution>Universität Trier</institution>
               <institution content-type="dept">FB Geographie/Geowissenschaften</institution>
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                  <city>Trier</city>
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         <volume>48</volume>
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            <copyright-year>1990</copyright-year>
            <copyright-holder>by the RuR Editors; re-published by oekom 2023</copyright-holder>
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         <abstract abstract-type="summary" id="Abs1" xml:lang="De">
            <title>Zusammenfassung</title>
            <p>Viele Freizeitaktivitäten stellen wachsende Ansprüche an den Raum und die Umwelt – zum einen durch den Bau von Freizeitinfrastruktur-Einrichtungen, zum anderen durch die Freizeitbetätigungen selbst in der Landschaft. Bei wachsender Freizeit und Mobilität der Bevölkerung sowie zunehmender Diversifizierung der Freizeitaktiväten nehmen der Nutzungsdruck und dadurch bedingte Umweltbeeinträchtigungen stetig zu. Die Konflikte und Lösungsstrategien zwischen dem berechtigten Interesse der Bürger an einer naturnahen Freizeitgestaltung und dem notwendigen Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen stehen im Mittelpunkt dieser Untersuchung. Anhand der Analyse von zwölf Fallbeispielen – das sind vielfrequentierte Naherholungsgebiete, in denen ein breites Spektrum an Freizeitnutzungen stattfindet – wird erörtert, wie raumordnerische Maßnahmen und Instrumente konzeptionell verbessert werden können, um außerörtliche Freizeitaktivitäten umweltverträglicher zu organisieren. Thematische Schwerpunkte sind dabei nicht allein die Analyse raumordnerischer Handlungsansätze und gesetzlicher Vorgaben, sondern gleichermaßen der Einfluß unterschiedlicher Verwaltungsstrukturen.</p>
         </abstract>
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      <notes>
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            <title/>
            <p>Dieser Beitrag stellt die wichtigsten Ergebnisse des Forschungsprojekts “Ressourcenschützende raumordnerische Konzepte zur Koordinierung von Freizeit- und Erholungsnutzungen” des Bundesministers für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau vor. Die Untersuchung, deren Veröffentlichung als Heft 22 in der Schriftenreihe Materialien zur Fremdenverkehrsgeographie (Hrsg.: Universität Trier) vorgesehen ist, wurde im Fachbereich Geographie/Geowissenschaften der Universität Trier unter Leitung von Prof. Dr. C. Becker durchgeführt.</p>
         </sec>
      </notes>
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         <title>Anmerkungen</title>
         <ref specific-use="2" id="CR1">
            <mixed-citation>(1) Einer aktuellen Befragung von 5 000 Bundesbürgern zufolge ist Freizeit fast für jeden zweiten wichtiger als Arbeit (<italic>Stoffers, M.</italic> (Bearb.): Wirtschaftsfaktor Freizeit – Entwicklungen auf dem deutschen Freizeitmarkt. – Köln 1989)</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR2">
            <mixed-citation>(2) <italic>Scharpf, H.</italic>: Freizeitsport in der ökologischen Reformkrise. In: Jahrbuch für Naturschutz und Landschaftspflege, Bonn 1989, Bd. 42, S. 120–130</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR3">
            <mixed-citation>(3) <italic>Loesch, G.</italic>: Typologie der Waldbesucher. Diss. Göttingen 1980</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR4">
            <mixed-citation>(4) <italic>Volk, H.</italic>: Auswirkungen des Biotopschutzes, der Erholung und anderer Schutzaufgaben auf die Zukunft der Forstbetriebe. In: Der Forst- und Holzwirt, Hannover 44 (1989), H. 5, S. 116–124</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR5">
            <mixed-citation>(5) Dazu gehören etwa verstärkte Flächenansprüche oder -umwidmungen sowie längere Zeiträume innerhalb eines Jahres, in denen bestimmte Freizeitaktivitäten ausgeübt werden.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR6">
            <mixed-citation>(6) Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Freizeit geben die Gesamtausgaben im Freizeitbereich für 1988 mit 240 Mrd. DM an, und bis zum Jahre 1995 sollen es 300 Mrd. DM sein. (Siehe: Deutsche Gesellschaft für Freizeit (Hrsg.): Daten zum Freizeitbereich. – Erkrath 1989)</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR7">
            <mixed-citation>(7) <italic>Ott, S.:</italic> Sport und Umwelt. Begleitheft zur Ausstellung. Zweckverband Großraum Hannover (Hrsg.). – Hannover 1989</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR8">
            <mixed-citation>(8) <italic>Job, H.</italic>: Freizeit und Erholung mit oder ohne Naturschutz? Umweltauswirkungen der Erholungsnutzung und Möglichkeiten ressourcenschonender Erholungsformen, erörtert insbesondere am Beispiel Naturpark Pfälzerwald. = Pollichia-Buch, Nr. 22. – Bad Dürkheim 1991 (im Druck)</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR9">
            <mixed-citation>(9) Wirkliche Freizeit-Fachpläne wurden von den Ländern nur ausnahmsweise verabschiedet Ein gutes Beispiel ist das “Programm Freizeit und Erholung” der Bayerischen Staatsregierung von 1970. Es enthält neben einigen Leitsätzen für jedes der 35 Ausflugsgebiete größere Ausbauvorhaben.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR10">
            <mixed-citation>(10) Ähnlich ist die Situation bei den (Dauer‑)Campingplätzen in unmittelbarer Ufernähe des Steinhuder Meeres, den ohne Genehmigung errichteten Wochenendhäusern auf der Wasserkuppe oder der widerrechtlichen Ausweisung einzelner Wanderwege im Naturpark Pfälzerwald.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR11">
            <mixed-citation>(11) Vgl. <italic>Job, H.</italic>: Tourismus versus Naturschutz: “sanfte” Besucherlenkung in (Nah‑)Erholungsgebieten. In: Naturschutz und Landschaftsplanung, Wettenberg (1991) H. 1 (im Druck); <italic>Emmermann, R.</italic>: Das Rote Moor – ein Naturschutzgebiet nach 5 Jahren Renaturierung. In: Der Forst- und Holzwirt, Hannover 42 (1987), H. 1, S. 12–14</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR12">
            <mixed-citation>(12) In den traditionellen Erholungsgebieten “Glonn” sowie “Fünf-Seen-Gebiet und Forste südlich München” soll der Anlage weiterer Golfplätze nicht mehr zugestimmt werden.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR13">
            <mixed-citation>(13) Gleiches gilt für Singularitäten wie Lüneburger Heide, Steinhuder Meer und die beiden Mittelgebirgsgipfel Feldberg/Schwarzwald sowie Wasserkuppe.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR14">
            <mixed-citation>(14) Nicht zuletzt kann hierfür auch die schwache personelle und finanzielle Ausstattung sowie das – von Land zu Land unterschiedliche – zu geringe politische Gewichtder Regionalplanung verantwortlich gemacht werden.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR15">
            <mixed-citation>(15) Gleiches gilt für das noch nicht rechtskräftige Wohnungsbauerleichterungsgesetz (WoBauErlG – vgl. Bundestagsdrucksache 11/5972), mit dessen Verabschiedung der raumordnerische Einfluß auf die Siedlungsentwicklung geschwächt würde, was sich leicht in zusätzlichem Landschaftsverbrauch und zunehmender Zersiedlung der Landschaft niederschlagen dürfte.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR16">
            <mixed-citation>(16) Im Naturschutzgebiet Ostenmeer am Südostrand des Steinhuder Meeres ist eine Reihe von Schneisen im Schilfgürtel vorhanden. Diese verbreitern sich zusehends, da die alten, bereits vor Ausweisung des Schutzgebiets vorhandenen Bootsstege nach wie vor von den Seglern genutzt werden.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR17">
            <mixed-citation>(17) Allerdings bestätigen die Schweizer Erfahrungen mit der Verbandsklage dies nicht.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR18">
            <mixed-citation>(18) <italic>Pflug, W.</italic>: Der Schutzgedanke im Naturparkbegriff und seine Abwertung durch den Landesgesetzgeber und die Landes‑, Regional‑, Bauleit- und Fachplanung in Nordrhein-Westfalen. In: Schriftenreihe des Deutschen Rates für Landespflege (Hrsg.), Bonn 1981, H. 38, S. 705–711; vgl. auch <italic>Fritz, G.</italic>: Zusammenarbeit zwischen Fremdenverkehr und Naturschutz? In: Natur und Landschaft, Stuttgart 60 (1985), H. 2, S. 48 f. und<italic> Harfst, W.</italic>: Zur Gültigkeit von Erholungsbewertungsmethoden. Diss. Hannover 1980</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR19">
            <mixed-citation>(19) <italic>Fritz, G.</italic>: Zusammenarbeit zwischen Fremdenverkehr und Naturschutz?, a.a.O.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR20">
            <mixed-citation>(20) <italic>Gassner, E.</italic>; <italic>Piest, R.</italic>: Integration der Landschaftsrahmenplanung in die Regionalplanung – Probleme bisheriger Regelungen und ihrer Umsetzung. In: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg.), Forschungs- und Sitzungsberichte, Hannover 1988, H. 180, S. 11–23</mixed-citation>
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         <ref specific-use="2" id="CR21">
            <mixed-citation>(21) <italic>Osmenda, D.</italic>: Regionalplanung als regionale Entwicklungsagentur und Innovationstransferstelle. In: Informationen zur Raumentwicklung, Bonn 1989, H. 2–3, S. 131–133</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR22">
            <mixed-citation>(22) Damit sind ökologisch sensible Bereiche gemeint, für die Nutzungseinschränkungen ausgesprochen werden können; dazu kann im Einzelfall auch die Erholungsnutzung zählen.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR23">
            <mixed-citation>(23) In der Lüneburger Heide wird vom Verein Naturschutzpark e.V. mit hohem Aufwand eine einmalige Erholungslandschaft bewahrt, die vor allem von den Bewohnern der umliegenden Ballungsräume frequentiert wird. Dennoch leisten die Großstädte heute praktisch keinen finanziellen Beitrag hierzu.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR24">
            <mixed-citation>(24) <italic>Fürst, D.</italic>: Neue Herausforderungen an die Regionalplanung. In: Informationen zur Raumentwicklung, Bonn 1989, H. 2–3, S. 83–89</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR25">
            <mixed-citation>(25) In den Niederlanden z.B. unterliegen solche Anlagen grundsätzlich der Überprüfung im Rahmen einer UVP. Zusätzlich bestehen dort für touristische Vorhaben prinzipiell Schwellenwerte, etwa das Ausmaß der Flächenbeanspruchung und Besucherfrequenzen betreffend, die eine UVP-Pflicht nach sich ziehen.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR26">
            <mixed-citation>(26) <italic>Kiemstedt, H.</italic>: Bewertung im Rahmen der UVP. In: Raumforschung und Raumordnung, Köln 47 (1989), H. 2–3, S. 94–100</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR27">
            <mixed-citation>(27) <italic>Fürst, D.</italic>; <italic>Nauber, S.</italic>: Ökologisch orientierte Raumplanung. In: Informationen zur Raumenticklung, Bonn 1989, H. 2–3, S. 109–118</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR28">
            <mixed-citation>(28) Die vielfach schon bestehenden Institutionen dieser Art – dazu zählen z.B. auch die Naturparkträger – sollten durch eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung in die Lage versetzt werden, sich hierbei zukünftig stärker engagieren zu können.</mixed-citation>
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