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            <journal-title>Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning</journal-title>
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         <article-id>10.14512_rur_49_0203</article-id>
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            <article-title xml:lang="De">Kulturlandschaft versus Naturlandschaft</article-title>
            <subtitle xml:lang="De">Zur Notwendigkeit der Bestimmung ökologischer Ziele im Rahmen der Raumplanung</subtitle>
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                  <institution>Technische Universität München</institution>
                  <institution content-type="dept">Lehrstuhl für Landschaftsökologie Weihenstephan</institution>
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            <copyright-year>1991</copyright-year>
            <copyright-holder>by the RuR Editors; re-published by oekom 2023</copyright-holder>
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         <abstract abstract-type="summary" id="Abs1" xml:lang="De">
            <title>Zusammenfassung</title>
            <p>Vielfach verbinden sich mit dem Begriff "Landschaft" Vorstellungen von einer harmonischen Naturlandschaft, und diese dienen, oft unbewußt, als Leitbilder für eine ökologisch ausgerichtete Raumentwicklung. Tatsächlich leben wir aber in einer jahrhundertealten Kulturlandschaft und erfreuen uns einer "kultürlichen" Umwelt, die allerdings – wie uns heute erst bewußt wird – durch wachsende Belastungen gekennzeichnet ist. Diesen können wir jedoch nicht mit einer Wunschvorstellung von "heiler Natur" entkommen, sondern nur mit einer nüchternen Durchdringung und unbefangener Anwendung neuerer ökologischer Erkenntnisse, insbesondere aus der Ökosystemforschung. Dabei muß das Bemühen dahin gehen, die vom Menschen geschaffenen oder geprägten Ökosysteme umweltverträglich umzugestalten und zugleich die Reste natürlicher Ökosysteme in sie einzufügen.</p>
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            <title>Anmerkung</title>
            <p>Vortrag, gehalten anläßlich der Jahresschlußversammlung 1990 der Akademie für Raumforschung und Landesplanung am 7.12.1990 in München. Der Vortragstext wurde ohne Literaturhinweise niedergeschrieben. Auf Wunsch teilt der Verfasser jedoch Literaturangaben mit.</p>
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