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            <journal-title>Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning</journal-title>
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         <issn pub-type="ppub">0034-0111</issn>
         <issn pub-type="epub">1869-4179</issn>
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            <publisher-name>oekom</publisher-name>
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         <article-id>10.14512_rur_49_0406</article-id>
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            <article-title xml:lang="De">Die räumliche Ordnung auf dem Weg in die Dienstleistungsgesellschaft</article-title>
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                  <surname>Jost</surname>
                  <given-names>Paul</given-names>
                  <prefix>Dr.</prefix>
               </name>
               <bio>
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                     <sec>
                        <title>Dr. Paul Jost</title>
                        <p>Min<italic>.-</italic>Rat</p>
                     </sec>
                  </boxed-text>
               </bio>
               <aff id="Aff1">
                  <institution>Ministerium für Umwelt des Saarlandes</institution>
                  <addr-line>Hardenhergstraße 8Postfach 1010<postal-code>6600</postal-code>
                     <city>Saarbrücken</city>
                     <country>Deutschland</country>
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         <volume>49</volume>
         <issue>4</issue>
         <fpage>237</fpage>
         <lpage>246</lpage>
         <permissions>
            <copyright-year>1991</copyright-year>
            <copyright-holder>by the RuR Editors; re-published by oekom 2023</copyright-holder>
         </permissions>
         <abstract abstract-type="summary" id="Abs1" xml:lang="De">
            <title>Zusammenfassung</title>
            <p>Die von<bold> Fourastié </bold>am wirkungsvollsten verbreitete These, daß eine Umschichtung vom primären und sekundären zum tertiären Sektor stattfinde, müßte erhebliche Konsequenzen für die Raum- und Siedlungsstruktur haben, wenn sie in Zusammenhang stünde mit<bold> Christallers </bold>These, die zentralen Orte seien die bevorzugten und zugleich hierarchisch gestuften Standorte tertiärer Arbeitsplätze.</p>
            <p>Eine Regressionsanalyse der diesbezüglichen Daten der Arbeitsstättenzählungen 1970 und 1987 bestätigt den von<bold> Fourastié </bold>beschriebenen Tertiärisierungsprozeß sowohl auf der Ebene von Bundesländern wie von raumstrukturellen Einheiten trotz enormer Unterschiede in bezug auf Ausgangsbasis und gesamtwirtschaftliche Entwicklung.</p>
            <p>Am Beispiel des Saarlandes wurde geprüft, in welcher Weise sich dieser großräumige Tertiärisierungsprozeß im Gefüge der zentralen Orte niedergeschlagen hat. Dabei hat sich gezeigt, daß sich die nach Zentralortsstufen stark differenzierten Dienstleistungsbesatzziffern mit hohem Bestimmtheitsmaß aus ihren jeweiligen Ausgangsquoten ableiten lassen, wobei die zentralen Orte der unteren und mittleren Stufen die Tertiärisierung deutlicher voran treiben konnten als die höheren zentralen Orte und die peripheren Orte relativ deutlich abfielen. Bei prinzipieller Fortgeltung dieses Zusammenhangs würden die zentralen Orte einen immer größeren Anteil an Arbeitsplätzen auf sich konzentrieren können.</p>
         </abstract>
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         <title>Anmerkungen</title>
         <ref specific-use="2" id="CR1">
            <mixed-citation>(l) <italic>Fisher, A.B.G.</italic>: Production, Primary, Secondary, Tertiary. In: The Economic Journal, Vol. 15 (1939)</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR2">
            <mixed-citation>(2) <italic>Clark, Colin</italic>: The Conditions of Economic Progress (1940), 3. Aufl. – London 1957</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR3">
            <mixed-citation>(3) <italic>Fourastié, Jean</italic>: Le grand Espoir du XXíeme Siècle. – Paris 1948; ders.: Die große Hoffnung des 20. Jahrhunderts. – Köln-Deutz 1954</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR4">
            <mixed-citation>(4) Sie greift auf die Beobachtung zurück, daß sich mit steigendem Einkommen die Nachfrage zu höherwertigen Gütern, vor allem zu den Dienstleistungen verlagert.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR5">
            <mixed-citation>(5) Sie gründet auf der Feststellung, daß das Produktivitätswachstum im Dienstleistungsbereich geringer ist als in Landwirtschaft und Industrie.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR6">
            <mixed-citation>(6) <italic>Christaller, Walter</italic>: Die zentralen Orte in Süddeutschland. Eine ökonomisch-geographische Untersuchung über die Gesetzmäßigkeit der Verbreitung und Entwicklung der Siedlungen mit städtischen Funktionen. – Jena 1933</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR7">
            <mixed-citation>(7) Vgl. hierzu insbesondere <italic>Bade, Franz-Josef</italic> (unter Mitarbeit von <italic>Middelmann, Ute</italic> und <italic>Schüler, Veronika)</italic>: Expansion und regionale Ausbreitung der Dienstleistungen. = Institut für Landes- und Stadtentwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen (ILS) (Hrsg.): ILS Schriften 42, Dortmund 1990 und die dort angegebene Literatur.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR8">
            <mixed-citation>(8) Statistische Gründe lassen es zweckmäßig erscheinen, die landwirtschaftlichen Erwerbspersonen aus der Betrachtung auszuschließen. Tests des Verfassers haben gezeigt, daß sich die Ergebnisse unter Einschluß der Landwirtschaft nicht prinzipiell verändern.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR9">
            <mixed-citation>(9) Die Grundzahlen dieser Tabelle 4 sind entnommen der Tabelle 9 der o.a. Veröffentlichung von <italic>Bade, F.J.,</italic> a.a.O., S. 32</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR10">
            <mixed-citation>(<bold>10</bold>) Vgl. hierzu <italic>Bade, F.J.,</italic> a.a.O., S. 34 ff.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR11">
            <mixed-citation>(11) Ebenda, S. 36, 39, 42</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR12">
            <mixed-citation>(<bold>12</bold>) Die Grundzahlen der Tabelle 5 sind entnommen <italic>Bade, F.J.,</italic> a.a.O., S. 38</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR13">
            <mixed-citation>(13) Der von der Saarländischen Landesplanungsbehörde 1971 nach den Vorschriften des damals gültigen Saarländischen Landesentwicklungsgesetzes vom 27. Mai 1964 (Amtsblatt des Saarlandes, S. 525) – aufgehoben durch das Saarländische Landesplanungsgesetz vom 17. Mai 1978 (Amtsblatt des Saarlandes, S. 588) – im Entwurf erstellte Raumordnungsteilplan "Zentrale Orte” wurde während der Vorbereitung der Kommunalen Gebietsreform wegen befürchteter präjudizierender Wirkung zurückgezogen und seither nicht mehr aufgegriffen. Die dort vorgenommene Klassifizierung hat dennoch in der Folge einschlägiges landesplanerisches Handeln erheblich beeinflußt.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR14">
            <mixed-citation>(14) Formell enthält der zitierte Entwurf nur die ersten sechs Stufen. Die kleinräumige Analyse des Tertiärisierungsprozesses erfordert es, auch die nichtklassifizierten Orte, hier periphere Orte (PO) genannt, in die Beobachtung einzubeziehen.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR15">
            <mixed-citation>(15) Die Datenlage hat eine Einteilung der Beschäftigten nach funktionaler Gliederung nicht zugelassen. Die zugrundegelegten Dienstleistungsbeschäftigten sind demnach die Summe der in Arbeitsstätten der Wirtschaftsabteilungen 4–9 Beschäftigten.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR16">
            <mixed-citation>(16) Die hier genannten Variablen sind gewählt worden, weil die Alternative, die Veränderungsraten der Beschäftigten im Produzierenden (unabhängig) und im Dienstleistungsbereich (abhängig) nur ein R<sup>2</sup> = 0,464 erzielt</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR17">
            <mixed-citation>(17) Vgl. Anm. (16)</mixed-citation>
         </ref>
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