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            <journal-title>Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning</journal-title>
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         <issn pub-type="epub">1869-4179</issn>
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         <article-id>10.14512_rur_51_0401</article-id>
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            <article-title xml:lang="De">Metropolen oder Mittelstädte?</article-title>
            <subtitle xml:lang="De">Siedlungspolitik für Agglomerationsräume in den 90er Jahren</subtitle>
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                  <surname>Gatzweiler</surname>
                  <given-names>Hans-Peter</given-names>
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                        <title>Dr. Hans-Peter Gatzweiler</title>
                        <p>Ltd. Wiss.Dir.</p>
                     </sec>
                  </boxed-text>
               </bio>
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                  <institution>Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung</institution>
                  <addr-line>Am Michaelshof 8<postal-code>53177</postal-code>
                     <city>Bonn</city>
                     <country>Deutschland</country>
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         <volume>51</volume>
         <issue>4</issue>
         <fpage>175</fpage>
         <lpage>184</lpage>
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            <copyright-year>1993</copyright-year>
            <copyright-holder>by the RuR Editors; re-published by oekom 2023</copyright-holder>
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         <abstract abstract-type="summary" id="Abs1" xml:lang="De">
            <title>Zusammenfassung</title>
            <p>Die Frage „Metropolen oder Mittelstädte?“ stellt sich in den 90er Jahren vor allem im Hinblick auf die räumliche Verteilung der in den alten Ländern zu erwartenden Bevölkerungszunahme von über 5 Mio. Menschen. Die Spielräume für eine rasche Integration dieser starken Zunahme sind in einer Reihe von Agglomerationen begrenzt, da das planerisch abgesicherte, erschlossene und marktverfügbare Baulandangebot nahezu ausgeschöpft ist und kurz- wie mittelfristig große Schwierigkeiten bestehen, neues Bauland im nötigen Umfang bereitzustellen.</p>
            <p>Diese (neue) Ausgangssituation in den alten Ländern verlangt nach einer konsequenten Dezentralisierungspolitik sowohl auf einer überregionalen Ebene (stadtregionale Außenentwicklung) als auch in den Stadtregionen selbst (stadtregionale Innenentwicklung). Zwangsläufig geraten damit mittelstädtische Regionen und Mittelstädte wieder stärker ins Blickfeld von Raumordnung und Städtebau.</p>
            <p>Mittelstädte – als „goldene Mitte“ zwischen Stadt und Land – kennzeichnet insbesondere die Kombination „Vorteile der Metropolen ohne ihre Nachteile“ plus „Vorteile des ländlichen Raumes ohne seine Nachteile“. Gelingt es, diese Konzeption zu verwirklichen, können sowohl der von den Metropolen ausgehende weitere flächenhafte Suburbanisierungsprozeß als auch eine weitere disperse Siedlungsentwicklung in verstädterten Räumen vermieden werden.</p>
            <p>Maßnahmen und Instrumente zur Umsetzung dieser Konzeption verlangen nach einer verstärkten, aktiven Rolle der Bundesraumordnung und Landesplanung und nach einer Bündelung aller Förderinstrumente, die geeignet sind, regionale und örtliche Standortbedingungen im Hinblick auf die räumliche und soziale Integration eines erheblichen künftigen Bevölkerungszuwachses zu verbessern und auszubauen.</p>
            <p>Die Umsetzung und Verwirklichung von Konzepten der dezentralen Konzentration trägt einer raumordnungs- und städtebaupolitischen Problemanalyse Rechnung, die den künftig zu erwartenden Bevölkerungszuwachs und dessen Integration nicht in erster Linie als Mengen-, sondern als (räumliches) Verteilungsproblem betrachtet.</p>
         </abstract>
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         <title>Anmerkungen</title>
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            <mixed-citation>(1) EMNID-Institut (Hrsg.): Mobilitäts- und Wohnortkriterien von Manager-Frauen in Deutschland. – Bielefeld 1992</mixed-citation>
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         <ref specific-use="2" id="CR2">
            <mixed-citation>(2) <italic>Bücher, Hansjörg</italic> u. a.: Regionale Bevölkerungsentwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2000. In: Informationen zur Raumentwicklung (1992) H. 11/12, S. 827–862</mixed-citation>
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         <ref specific-use="2" id="CR3">
            <mixed-citation>(3) <italic>Gatzweiler, Hans-Peter</italic>: Zukünftige Raumbedürfnisse unterschiedlicher Nachfragergruppen im Siedlungs- und Freiraum. In: Perspektiven künftiger Siedlungsentwicklung. – Darmstadt 1989, S. 25 ff.</mixed-citation>
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         <ref specific-use="2" id="CR4">
            <mixed-citation>(4) DIW u. a. (Hrsg.): Mittel- und langfristige Entwicklungsperspektiven für Stadtregionen angesichts veränderter Rahmenbedingungen. – Berlin 1992 (unveröffentlichter Forschungsbericht des BMBau)</mixed-citation>
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         <ref specific-use="2" id="CR5">
            <mixed-citation>(5) Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO): Entschließung “Raumordnung und Wohnbauland in den Verdichtungsräumen der alten Länder” vom 14. Februar 1992</mixed-citation>
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         <ref specific-use="2" id="CR6">
            <mixed-citation>(6) Ebenda</mixed-citation>
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         <ref specific-use="2" id="CR7">
            <mixed-citation>(7) Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (BMBau): Raumordnungspolitischer Orientierungsrahmen. Entwurf vom 16. November 1992</mixed-citation>
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         <ref specific-use="2" id="CR8">
            <mixed-citation>(8) Beirat für Raumordnung (Hrsg.): Die Gültigkeit der Ziele des Raumordnungsgesetzes und des Bundesraumordnungsprogramms unter sich ändernden Entwicklungenbedingungen. Empfehlung der Arbeitsgruppe 1 vom 16. Juni 1976</mixed-citation>
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         <ref specific-use="2" id="CR9">
            <mixed-citation>(9) Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung (BfLR) (Hrsg.): Funktions- und Strukturwandel von Mittelstädten. = Informationen zur Raumentwicklung (1984) H. 5</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(10) Pinnig, Jürgen: Der Wandel von Mittelstädten und mittelstädtischen Regionen. In: Informationen zur Raumentwicklung (1984) H. 5, S. 377 ff.</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(11) Ebenda</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(12) Drewe, Paul: Ein Beitrag der Sozialforschung zur Stadt- und Regionalplanung. – Meisenheim am Glan 1968</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(13) Kistenmacher, Hans: Landes- und regionalplanerische Vorgaben sowie ökologische Rahmenbedingungen für die Siedlungsentwicklung und Baulandbereitstellung. – Neuleiningen 1993 (unveröffentlichte Expertise des BMBau)</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(14) Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (BMBau): Raumordnungspolitischer Orientierungsrahmen. Entwurf vom 16. November 1992</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(15) Flückiger, Hans u. a.: Grundschema der Raumordnung Schweiz. Hrsg.: Schweizerisches Bundesamt für Raumplanung. – Bern 1992</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(16) Grot, Rötger von; Sander, Robert: Funktions- und Strukturwandel von Mittelstädten im Einzugsbereich von Verdichtungsräumen. In: Informationen zur Raumentwicklung (1984) H. 5, S. 391 ff.</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(17) Ebenda</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(18) Albrecht, Rainer u. a.: Ökologische Bewertung unterschiedlicher Entwicklungspfade der Stadtentwicklung. – Berlin 1992 (unveröffentlichter Forschungsbericht des BMBau)</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(19) Ebenda</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(20) Siehe MKRO-Entschließung (Anm. (5))</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(21) Siehe MKRO-Entschließung “Gestaltung der Ordnungsräume (Verdichtungsräume und ihre Randgebiete)” vom 31. Oktober 1977</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(22) Kaule, G.; Kunz, M.: Flächenverbrauch, Stadtentwicklung und Umwelt. In: Deutsches Architektenblatt (1991) 10, S. 1599–1604</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(23) Strittmatter, Peter u. a.: Nutzungsdurchmischung statt Nutzungstrennung. – Liebefeld-Bem 1988. = Bericht 16 des Nationalen Forschungsprogramms “Boden”</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(24) Ministerium für Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Baulandbericht NRW 1992 bzw. Bericht der Baulandkommission NRW vom Mai 1992. – Düsseldorf 1992, S. 46</mixed-citation>
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