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            <journal-title>Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning</journal-title>
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         <article-id>10.14512_rur_51_0404</article-id>
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            <article-title xml:lang="De">Qualitative Stadtentwicklungsplanung unter neuen Anforderungen</article-title>
            <subtitle xml:lang="De">Das Beispiel Flensburg</subtitle>
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                        <title>Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Börstinghaus</title>
                        <p>Stellvertr. Leiter des Amts</p>
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                  <surname>Schroeders</surname>
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                        <title>Dr. Ing. Peter Schroeders</title>
                        <p>Leiter des Stadtplanungsamtes</p>
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            <title>Zusammenfassung</title>
            <p>Daß Stadtentwicklungsplanung immer schon veränderten Rahmenbedingungen und Anforderungen ausgesetzt war, zeigt der Vergleich von in der Vergangenheit zu diesem Thema erstellten Planwerken mit den tatsächlich eingetretenen Realitäten. Durch die Wiedervereinigung hat diese Unsicherheit eine zusätzliche Dimension und durch die aktuell negative Konjunkturentwicklung einen nicht gerade optimistischen Rahmen bekommen.</p>
            <p>Veränderte Anforderungen werden heute aber auch von Planern selbst an Entwicklungsplanung gestellt. Gerade vor dem Hintergrund der akuten Unübersichtlichkeit muß sie sich auf verschiedene mögliche Entwicklungsalternativen einstellen, kann nicht erst einen langen Planungszyklus abarbeiten und dann die Entwicklung auf sich zukommen lassen. Gerade jetzt sollte ein Plan nicht nur für das Bücherregal bestimmt sein. Stadtentwicklung will die Umsetzung mitdenken und angehen.</p>
            <p>Dazu wird diese Planung in Flensburg aktuell viel stärker als in der Vergangenheit als ein kommunikativer Prozeß organisiert, der in seinen Ansatz recht früh auch Akteure außerhalb der Verwaltung einzubinden sucht. Das Ziel, zu einer Kooperation zu kommen, soll in der Folge an konkreten Pilotprojekten quasi „erlernbar“ werden. Die vorhandenen Teilkonzepte zur Stadtentwicklung und Flächennutzungsplanung werden dabei selbst als Instrumente eingesetzt, indem bestimmte gewünschte Entwicklungsvorstellungen an private Kooperationspartner herangetragen und als Projekte konsequent angestoßen und angeschoben werden.</p>
            <p>Auf seiten der Verwaltung verschwimmt damit die klare Aufgaben- und Kompetenzunterscheidung von Stadtplanung und Stadtentwicklung, von Stadtentwicklungs- und Flächennutzungsplanung, von Planung, Moderation und Projektmanagement. Resultat ist ein komplexes Geflecht von Konzepten, Plänen und Projekten. Diese Tendenz wird in der aktuellen Diskussion um Stadtentwicklungsplanung als „Strategische Planung“ thematisiert, ein Ansatz, der sich noch stärker – und das ist nicht nur ein Nebeneffekt – an den vorhandenen Strukturen von Verwaltung reibt als die in der Vergangenheit schon nicht konfliktfreie Forderung nach interdisziplinärer, fach(ämter)übergreifender Planung und Problembearbeitung.</p>
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