Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning 0034-0111 1869-4179 oekom 10.14512_rur_47_0509 Wachsende Probleme von Fernpendlern Ergebnisse einer empirischen Regionalstudie Ott Erich Prof. Dr. Fachhochschule Fulda Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften Marquardstraße 356400 Fulda 1 Deutschland 47 5 355 358 1989 by the RuR Editors; re-published by oekom 2023 <p>Vgl. Pendlerprobleme in der Region Fulda. Eine empirische Untersuchung zu arbeitsplatzbedingtem Pendeln zwischen der Wohnregion Fulda/Osthessen und dem Arbeitsort im Rhein-Main Gebiet, von Prof. Dr. Erich Ott, unter Mitarbeit von Margret Ritter, Norbert Tegel und einer studentischen Arbeitsgruppe. – Fulda 1989.</p> </sec> </notes> </front> <back> <ref-list id="Bib1"> <title>Anmerkungen Von den verschiedenen im Mikrozensus ermittelten Pendelentfernungen und Pendelzeiten sind hier nur die Gruppen mit der größten Entfernung und längsten Wegezeit vom Wohnort zur Arbeitsstätte von Interesse: “Täglicher Hinweg von 50 km und mehr bzw. 60 Minuten und mehr zur Arbeitsstätte“. Die Gesamtdaten zu Pendlern in der Bundesrepublik aus der Volkszählung 1987 liegen noch nicht vor. Bereits zugängliche Regionaldaten der Statistischen Landesämter belegen die steigenden Quoten. Vgl. dazu Hans-Joachim Heidenreich: Berufs- und Ausbildungspendler – Ergebnisse des Mikrozensus. In: Wirtschaft und Statistik, Heft 2/1988. Diese Gruppe erfüllt die Kriterien größter Entfernung bzw. längster Wegezeiten von Volkszählung und Mikrozensus: “50 km und mehr für den Hinweg zur Arbeit” und “60 Minuten und mehr für den Hinweg zur Arbeit“. Vgl. dazu detaillierter: Erich Ott: Entwicklung und Probleme beruflich bedingten Pendelns. Referat zum Symposium “Regionale Initiativen zur Verbesserung der Situation der Berufspendler zwischen der osthessischen Region und dem Rhein-Main-Gebiet – kurz-, mittel- und längerfristige Handlungsmöglichkeiten –“. – Fulda, Oktober 1989, S. 5 ff. Genauere aktuelle Zahlen dazu liegen zur Zeit noch nicht vor; die Ergebnisse der Volkszählung 1987 sind noch nicht veröffentlicht, werden dazu aber genauere Erkenntnisse liefern. Dazu fehlen bisher in der Bundesrepublik einschlägige Untersuchungen. Aus den Ergebnissen der hier dargestellten Befragung läßt sich diese These jedoch begründet ableiten. Sie wird auch gestützt durch Untersuchungen, die im Rahmen eines Projektes in einigen EG-Ländern in den Jahren 1984 und 1985 gewonnen wurden. Vgl. dazu: Die Fahrt zwischen Wohnort und Arbeitsplatz – Die Auswirkungen des Pendelverkehrs auf die Gesundheit und Sicherheit der Pendler, zusammenfassender Bericht. Hrsg.: Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. – Dublin 1984 sowie: Pendelverkehr – Partizipationserfahrungen, Konsolidierter Bericht. Hrsg.: Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. – Dublin 1984 und insbesondere: G. Costa: Die Fahrt zwischen Wohnort und Arbeitsplatz: Die Auswirkungen des Pendelverkehrs auf die Gesundheit und Sicherheit der Pendler – zusammenfassender Bericht. – Verona 1984.