Landschaftsgestaltung durch Biotopverbund

Authors

  • Til P. Koch Abt. Landesplanung, Ministerium für Natur, Umwelt und Landesentwicklung des Landes Schleswig-Holstein

DOI:

https://doi.org/10.14512/rur.2009

Abstract

Zur Erreichung eines großräumigen Biotopverbundes in weitgehend ausgeräumten Landschaften erscheint es sinnvoll, 10–15 % der Landwirtschaftsfläche aus der Nutzung zu nehmen und auf die Gemarkungsgrenzen umzulegen. Ergänzend sollte dorforientiert eine Erholungstransversale eingerichtet werden. Notwendige Stillegung von Landwirtschaftsflächen, Ausbau eines ausreichend vielfältigen Biotopverbundes, Waldbildung und ein Wanderwegenetz können so mit örtlichen Initiativen kombiniert werden. Ein sukzessiver Auflau des Verbundes – gekoppelt mit Dorferneuerung in der Flur – erscheint hier in Anknüpfung an siedlungsgeschichtliche Voraussetzungen in einer Frist von 20 Jahren praktikabel. Die optimale Einbindung der meisten Restbiotope wird dabei ermöglicht.

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  • Til P. Koch, Abt. Landesplanung, Ministerium für Natur, Umwelt und Landesentwicklung des Landes Schleswig-Holstein

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References

Heydemann, Berndt et al.: Abschlußbericht der Projektgruppe Ökologie, Teilbereich Arten- und Biotopschutz. In: Umweltbrief (Hrsg.: BMI), Bonn (1983) H. 29, S. 16–49; Heydemann, Berndt: Grundlagen eines Verbund- und Vernetzungskonzeptes für den Arten- und Biotopschutz “Grüne Mappe 1986“ – Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein, S. 11–22

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Mander, Ülo: Kompensationsstreifen entlang der Ufer und Gewässerschutz. – Kiel 1989

Published

1990-03-31

Issue

Section

Research Article

How to Cite

1.
Koch TP. Landschaftsgestaltung durch Biotopverbund. RuR [Internet]. 1990 Mar. 31 [cited 2026 Aug. 15];48(2,3):96-101. Available from: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2009

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