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            <journal-title>Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning</journal-title>
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         <article-id>10.14512_rur_51_0605</article-id>
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            <article-title xml:lang="De">Zur Problematik von Nationalparks und Biosphärenreservaten unter besonderer Berücksichtigung des Harzes</article-title>
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                  <given-names>Rolf</given-names>
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                  <institution>Universität Göttingen</institution>
                  <institution content-type="dept">Institut für Forstpolitik, Forstgeschichte und Naturschutz</institution>
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         <volume>51</volume>
         <issue>6</issue>
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            <copyright-year>1993</copyright-year>
            <copyright-holder>by the RuR Editors; re-published by oekom 2023</copyright-holder>
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         <abstract abstract-type="summary" id="Abs1" xml:lang="De">
            <title>Zusammenfassung</title>
            <p>Nachdem die ehemalige DDR-Übergangsregierung kurz vor ihrer Auflösung im September 1990 die Einrichtung von fünf Nationalparks und sechs Biosphärenreservaten beschlossen hatte, ist auch in den westlichen Ländern die Mitte der 70er Jahre geführte Nationalparkdiskussion neu belebt worden. So wurde in jüngster Zeit für den Nordschwarzwald und den niedersächsischen Harz die Ausweisung großräumiger Nationalparks gefordert, obwohl es sich in beiden Fällen um stark vom Menschen veränderte Gebiete handelt. Am Beispiel des Harzes wird dargelegt, daß die vorgesehene Fläche von rd. 16 000 ha bei weitem nicht den internationalen Kriterien und der Legaldefinition des Bundesnaturschutzgesetzes entspricht. Nur knapp die Hälfte dieser Fläche könnte im Hochharz zusammen mit dem in Sachsen-Anhalt im Brockenbereich bestehenden Nationalpark zu einem gemeinsamen Schutzgebiet ausgewiesen werden. Sinnvoller wäre die Bildung eines „Biosphärenreservates“ im Sinne der UNESCO, in dem „sanfte“ Nutzungen grundsätzlich möglich sind. Abschließend folgt eine Gegenüberstellung der gegenwärtig im Bundesgebiet vorhandenen Nationalparks und Biosphärenreservate.</p>
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         <title>Anmerkungen</title>
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            <mixed-citation>(1) Siehe dazu <italic>Heidenreich, K.</italic>: Grundsätze des Naturschutzes in Deutschland. In: Natur und Landschaft (1993) H. 3, S. 99–101. (Das vollständige Dokument ist veröffentlicht in: “Schriftenreihe der Länderarbeitsgemeinschaft für Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung” (1992) Nr. 3, S. 92 ff.)</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR2">
            <mixed-citation>(2) Inzwischen wurde die mit den Staatssekretären des Umwelt‑, Wirtschafts- und Landwirtschaftsministeriums vereinbarte “Kompromißfläche” wieder einseitig (vom MU) vergrößert (das ursprüngliche “Suchgebiet” für einen möglichen Nationalpark war allerdings mehr als doppelt so groß!).</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR3">
            <mixed-citation>(3) Bundesforschungsanstalt für Naturschutz und Landschaftsökologie (Hrsg.): Untersuchungen zu Nationalparken in der Bundesrepublik Deutschland. = Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz, Heft 13 (1976). In Ergänzung dazu Jahrbuch für Naturschutz und Landschaftspflege (Hrsg.: ABN) Nationalparke: Anforderungen – Aufgaben – Problemlösungen. – Bonn-Bad Godesberg 1985, Bd. 37</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR4">
            <mixed-citation>(4) Schaper, Chr.: Anforderungen an Nationalparke in Deutschland – Zusammenstellung rechtlicher Normen. In: Forst und Holz (1991) 1, S. 6–9 sowie: Inwieweit erfüllt der Harz die Kriterien eines Nationalparks? Unser Harz (1991) H. 9, S. 173 ff.</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR5">
            <mixed-citation>(5) Bihelriether, H.: Nationalparke in den neuen Bundesländern. In: Allgemeine Forstzeitschrift, (1991) H. 16, S. 826–828</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR6">
            <mixed-citation>(6) Siehe Faltblatt “Niedersachsen plant einen Nationalpark im Harz”. Hrsg. Niedersächsisches Umweltministerium. 2. Aufl. Nov. 1991</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR7">
            <mixed-citation>(7) § 14 (1) des Bundesnaturschutzgesetzes vom 12.3.1987 lautet: “Nationalparke sind rechtsverbindlich festgesetzte einheitlich zu schützende Gebiete, diegroßräumig und von besonderer Eigenart sind,2. im überwiegenden Teil ihres Gebietes die Voraussetzungen eines Naturschutzgebietes erfüllen,3. sich in einem vom Menschen nicht oder wenig beeinflußten Zustand befinden und4. vornehmlich der Erhaltung eines möglichst artenreichen heimischen Tier- und Pflanzenbestandes dienen.”</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR8">
            <mixed-citation>(8) Siehe Faltblatt “Niedersachsen plant einen Nationalpark im Harz Ergebnisse der Bestandsaufnahme Naturschutz: Naturnähe der Lebensräume”. Hrsg, vom Niedersächsischen Umweltministerium, März 1992</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR9">
            <mixed-citation>(9) Siehe Anm. (4)</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR10">
            <mixed-citation>(10) Inzwischen wurde ein “Verein zur Erhaltung des Lebensraumes Harz” gebildet, der sich für die Schaffung eines “einheitlichen, naturorientierten, konfliktfreien und rechtssicheren Nationalparks Harz” einsetzen will und die große 16 000-ha-Lösung ablehnt</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR11">
            <mixed-citation>(11) Zundel, R.: Wald und Naturschutz. In: Wald in einer zukunftsorientierten Umweltpolitik. = Schriftenreihe der Stiftung “Wald in Not”, 1992, Bd. 6, S. 41–51. Dieses Heft enthält auch den Aufsatz von Burschel, P.: Wald und Holz als Kohlenstoffspeicher, S. 31–40</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(12) Ammer, U.: Konsequenzen aus den Ergebnissen der Totholzforschung. In: Forstwissenschaftliches Centralblatt 1991, S. 149 ff.</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(13) Siehe Faltblatt “Niedersachsen plant einen Nationalpark im Harz Wintersport und Naturschutz”. Hrsg, vom Niedersächsischen Umweltministerium, 1. Aufl. 1993</mixed-citation>
         </ref>
         <ref specific-use="2" id="CR14">
            <mixed-citation>(14) Herrmann, M.: Der Anspruch von Säugetierpopulationen im Hinblick auf die Schutzgebietsplanung. Hrsg.: Kraftzwerg e. V. Clausthal-Zellerfeld. In: Naturraum Harz (1991)</mixed-citation>
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            <mixed-citation>(15) Hanstein, <italic>U.; Sturm, K.</italic>: Waldbiotopkartierung im Forstamt Sellhorn. In: Aus dem Walde, H. 40 (1986)</mixed-citation>
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