Landesgrenzen überschreitende Regionalplanung an Unterelbe und Unterweser

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  • Benno Bunse

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https://doi.org/10.14512/rur.2703

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BVerfGE 3, 407 (427).

Eine Zusammenstellung der Kritikpunkte befindet sich bei Bunse: Das Planungsinstrumentarium der Stadtstaaten Hamburg und Bremen sowie der kreisfreien Städte Niedersachsens im Bereich der Raumordnung Beiträge zum Siedlungs- und Wohnungswesen und zur Raumplanung, Bd. 94. – Münster 1984, S. 52 ff.

Vgl. auch Timmer: Analyse und Bewertung raumbedeutsamer Faktoren in Norddeutschland, Teil III: Politisch-administrative Leistungsfähigkeit. Arbeitsmaterial der Akademie für Raumforschung und Landesplanung Nr. 74. – Hannover 1983, Abschn. 2.2.2.

Vgl. Cholewa; Dyong; v.d. Heide: Raumordnung in Bund und Ländern, Kommentar zum Raumordnungsgesetz des Bundes und Vorschriftensammlung aus Bund und Ländern, Loseblatt, 2. Aufl., 9. Lfg. Dez. 1983. – Stuttgart u. a.; Schleswig-Holstein, Abschn. IV: Grenzüberschreitende Regelungen, Ziffer 2. l.; Speckter: 40 Jahre Landesplanung im Niederelbegebiet. In: Raumordnung an der Niederelbe. – Kiel u. a. 1968, S. 23 ff.; Bahr: Die landesplanerische Zusammenarbeit mit den Nachbarländern. In: Deutscher Planungsatlas, Bd. 8: Hamburg, Lieferung: 10. – Hannover 1976, S. 17.

Speckter (a. a. O.), S. 24.

Vgl. Entschließung zur Verwirklichung der gemeinsamen Planung, im Randgebiet um Hamburg vom 29. 2. 1960 i.d.F. vom 16. 2. 1967. In: Raumordnung an der Niederelbe, hrsg. vom Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein u. a. – Kiel u. a. 1968, S. 159 ff. Dazu Bahr (a. a. O.), S. 28 ff.; Heuer/Knopf: Regionalplanung im Hamburger Umland. In: Archiv für Kommunalwissenschaften 1976, 224(233).

Vgl. Gemeinsame Landesplanung Hamburg/Niedersachsen: Arbeits- und Informationsmappe, hrsg. vom Niedersächsischen Minister des Innern, Nov. 1980; Bunse (a. a. O.), S. 44 ff.

Vgl. die Richtlinie über die Vergabe von Finanzierungshilfen aus dem Aufbaufonds der Gemeinsamen Landesplanung Hamburg/Niedersachsen (Vergaberichtlinie Hamburg/Niedersachsen) vom 3. 11. 1977, geändert durch Beschlüsse des Planungsrates vom 2. 3. 1978 und 23. 1. 1980, Bekanntmachungen des Ministers des Innern vom 8. 11. 1977 (NdsMBl. S. 1467), vom 10.5. 1978 (NdsMBl. S. 837) und vom 9. 4. 1980 (NdsMBl. S. 503).

Siehe die Erste Empfehlung der Hauptkommission zur räumlichen Entwicklung in der Fassung vom 8. 5. 1969 (NdsMBl. S. 880). Die Empfehlung wurde durch die Empfehlung der Hauptkommission zur Verwirklichung der gemeinsamen Raumordnungsvorstellungen vom 13. 5. 1971 (NdsMBl. S. 759) als Grundlage der Gemeinsamen Landesplanung Hamburg/Niedersachsen bestätigt.

Vgl. Gemeinsame Landesplanung Bremen/Niedersachsen: Arbeits- und Informationsmappe, hrsg. vom Niedersächsischen Minister des Innern und dem Senator für das Bauwesen. – Bremen, Okt. 1980; Bunse (a. a. O.), S. 49 ff.

Gemeinsame Landesplanung Bremen/Niedersachsen: Empfehlung des Planungsrates zur räumlichen Entwicklung des gemeinsamen Planungsraumes vom 20. Jan. 1963, hrsg. vom Senator für das Bauwesen. – Bremen.

Vgl. Gemeinsame Landesplanung Bremen/Niedersachsen: Arbeits- und Informationsmappe (a. a. O.), Ziffer 7 „Aufbaufonds“.

Dazu eingehend Bunse (a. a. O.), S. 174 ff.

Vgl. etwa Kisker: Kooperation im Bundesstaat. – Tübingen 1971, 85 ff.; Jagenlauf: Die Vereinbarkeit der Gemeinschaftseinrichtungen der Bundesländer mit dem Grundgesetz. Diss. Tübingen 1966, S. 60 ff.; Weber: Kriterien des Bundesstaates. – Wien 1980, S. 256 f.; Schneider: Verträge zwischen Gliedstaaten im Bundesstaat, VVDStRL 19 (1961), 1 (2); Krämer: Organisatorische Verbindungen auf Länderebene. Diss. Münster 1973, S. 116 ff.

Vgl. die Darstellung des Meinungsstandes bei Bunse (a. a. O.), S. 180 ff.

Im Ergebnis ähnlich Timmer (a. a. O.), Abschn. 3.1.1.

Vgl. Ossenhühl: Welche normativen Anforderungen stellt der Verfassungsgrundsatz des demokratischen Rechtsstaates an die planende staatliche Tätigkeit? Gutachten B für den 50. Deutschen Juristentag. – Wien 1974, S. 75; Böckenförde: Planung zwischen Regierung und Parlament. In: Der Staat, 1972, 429 (444); Bull: Die Staatsaufgaben nach dem Grundgesetz, 2. Aufl. – Kronenberg/Ts. 1977, S. 121; Erbguth: Zur Rechtsnatur von Programmen und Plänen der Raumordnung und Landesplanung. In: DVBl 1981, 557 (560); ders.: Probleme des geltenden Landesplanungsrechts. Beiträge zum Siedlungs- und Wohnungswesen und zur Raumplanung, Bd. 19. – Münster 1975, S. 169; Brentano: Verfassungs- und raumordnungsrechtliche Probleme der Regionalplanung. Beiträge zum Siedlungs- und Wohnungswesen und zur Raumplanung, Bd. 47. – Münster 1978, S. 64.

So die herrschende Meinung. Vgl. Ernst. In: Ernst; Hoppe: Öffentliches Bau- und Bodenrecht, Raumplanungsrecht. 2. Aufl. – München 1981, Rdnr. 70; Brentano (a. a. O.), S. 18 ff., insbesondere S. 30; Evers: Das Recht der Raumordnung. – München 1973, S. 119; Erbguth: Probleme (a. a. O.), S. 51 ff., insbesondereS. 52; Rutkowski: Einfluß der Regionalplanung auf die gemeindliche Bauleitplanung. Diss. Münster 1974, S. 9; Asmuß. In: Brügelmann u. a.: Raumordnungsgesetz vom 8. 4. 1965, Kommentar, Loseblatt, Stand: 5. Lfg. 1970. – Stuttgart u. a., § 5 Anm. IV 7a)aa). In dieselbe Richtung weisend Söfker: Trägerschaft und Funktion der regionalen Raumordnung. In: Regionale Raumordnung und gemeindliche Planungshoheit im Konflikt? Schriftenreihe des Niedersächsischen Städteverbandes, Heft 10. – Hannover 1968, S. 5 f.; Bielenberg; Erbguth; Söfker: Raumordnungs- und Planungsrecht des Bundes und der Länder, Kommentar, Loseblatt. – Bielefeld. Stand: 10. Lfg., Nov. 1983, K § 5, Rdnr. 56.

Vgl. Janning: Räumliche und trägerschaftliche Alternativen zur Organisation der Regionalplanung. Schriften zum Öffentlichen Recht, Bd. 409. – Berlin 1982, S. 80.

Vgl. Timmer (a. a. O.), Abschn. 2.2.2; Bahr (a. a. O.), S. 32.

Vgl. die Auflistung der Entschließungen bei Bielenberg; Erbguth; Söfker (a. a. O.), E 260.

Dazu Erbguth: Die Koordination raumbedeutsamer Fachplanungen. In: BayVBl. 1981, 577; Stern; Burmeister: Die Verfassungsmäßigkeit eines landesplanungsrechtlichen Planungsgebots für Gemeinden. In: Landesentwicklung, Schriftenreihe des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen. – Düsseldorf 1975, S. 11; Weidemann: Bindung und Freiheit in der Raumordnung für Bund und Länder nach dem Raumordnungsgesetz. – Köln 1971, S. 16; vgl. Wahl: Rechtsfragen der Landesplanung und Landesentwicklung, Bd. I. – Berlin 1978, S. 6 ff.; Benz: Kommunale Finanzwirtschaft und Landesplanung. Beiträge zum Siedlungs- und Wohnungswesen und zur Raumplanung, Bd. 88. – Münster 1983, S. 56 ff.

Vgl. § 7 Schleswig-Holsteinisches Gesetz über die Landesplanung in der Fassung vom 24. 6. 1981 (GVOBl. S. 117). Dazu Henrich: Kommunale Beteiligung in der Raumordnung und Landesplanung, Bd. II: Beteiligungsrecht und Beteiligungsverfahren nach dem Landesplanungsrecht der Länder. Beiträge zum Siedlungs- und Wohnungswesen und zur Raumplanung, Bd. 73. – Münster 1981, S. 17, 191.

Vgl. Cholewa; Dyong; v.d. Heide (a. a. O.); Schleswig-Holstein, Abschn. IV: Grenzüberschreitende Regelungen, Ziffer 2.1.3., S. 4.

Vgl. § 7 Abs. 1 und Abs. 2 Niedersächsisches Gesetz über Raumordnung und Landesplanung in der Fassung vom 10. 8. 1982 (GVBl. 339). Dazu Henrich (a. a. O.), S. 182.

Vgl. Gemeinsame Landesplanung Bremen/Niedersachsen: Arbeits- und Informationsmappe (a. a. O.), Ziffer 2 „Planungsrat“.

Die hamburgische Bürgerschaft wurde durch den Senat über die ergriffenen Maßnahmen lediglich informiert (vgl. Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg vom 28. 10. 1975, Drucks. 8/1089, betr. Zusammenarbeit Hamburgs mit den Nachbarländern in der Region und in Norddeutschland). Dasselbe gilt für die bremische Bürgerschaft (vgl. Bekanntmachung des Niedersächsischen Ministers des Innern vom 14. 6. 1977, MBl. S. 712).

Das hat F. Schumacher bereits im Jahre 1932 erkannt, als er schrieb: „An der durch den Begriff ‚Hamburg‘ charakterisierten Stelle der Unterelbe (ist) ein Lebensraum vorhanden ..., dessen Probleme und Interessen eine Einheit bilden... Was auch sonst hinsichtlich eines Gebildes, das mit Hamburgs Zukunft verknüpft ist, geschieht, kann niemals allein durch eine Regelung mit Schleswig-Holstein geschehen, es bedarf stets zugleich einer Regelung mit Hannover. Da dadurch die Schwierigkeit einer Lösung naturgemäß wächst, muß man die Notwendigkeit immer wieder betonen, vor dieser Schwierigkeit nicht zurückzuschrecken und sich nicht etwa mit einer bequemeren Lösung zufrieden geben.“ (Abgedruckt in: Kallmorgen: Schumacher und Hamburg. – Hamburg 1969, S. 190.

Published

1984-05-31

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Research Article

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1.
Bunse B. Landesgrenzen überschreitende Regionalplanung an Unterelbe und Unterweser. RuR [Internet]. 1984 May 31 [cited 2026 Jul. 11];42(3):131-5. Available from: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2703

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