Hinweise für Autor/innen

Sehr geehrte Autorinnen und Autoren,

mit diesen Hinweisen wollen wir Sie informieren über

  • die drei Textkategorien „Forschungsbeitrag / Research Article“, „Kommentar / Commentary“ und „Rezension / Book review“,
  • das Format „Schwerpunkthefte“,
  • Formalitäten wie standardisierte Textbestandteile, Standards der Textformatierung, Zitationen, Literaturverzeichnis etc.,
  • Modalitäten der Einreichung,
  • den Begutachtungsprozess,
  • die Open-Access-Richtlinien,
  • das Open Access Lizenzmodell,
  • ethische Richtlinien und Plagiate und
  • den Kontakt zur Schriftleitung.

“Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning (RuR)” berücksichtigt nur unveröffentlichte Werke aus eigener Urheberschaft. Dies bedeutet, dass es sich um einen Originalbeitrag handelt, der nicht in einem anderen peer-reviewed Journal veröffentlicht wurde, sich nicht im Reviewverfahren bzw. einem anderen Journal befindet, keine Copyrights verletzt und keine weiteren Rechte Dritter verletzt. Das Urheberrecht verbleibt bei den Autorinnen/Autoren.

RuR lässt Beiträge, die bereits zuvor als Vorabdruck verfügbar gemacht wurden, zur Begutachtung zu, falls die Einreichenden folgenden Bedingungen zustimmen:

  • Sie halten das Urheberrecht an dem Vorabdruck und dürfen ihn bei RuR einreichen.
  • Sie erklären in Ihrem Anschreiben bei der Einreichung, dass ein Vorabdruck verfügbar ist. Dies muss einen Link zum Ort des Vorabdrucks enthalten.
  • Im Falle der Veröffentlichung des eingereichten Beitrags aktualisieren Sie die mit dem Preprint in Verbindung stehenden Informationen und zeigen unter Angabe der direkt auf die Veröffentlichung verweisenden DOI an, dass eine finale Version publiziert wurde.
  • Jede frühere Veröffentlichung als Vorabdruck muss in der Arbeit offengelegt werden.

Bevor wir einen Text in das Begutachtungsverfahren geben, prüfen wir im Sinne eines Technical Check die Einhaltung der Formalitäten. Bei Nichtbeachtung werden wir den Text an Sie zurückgeben. Wir bitten Sie deshalb, diesen Hinweisen zur Erstellung Ihres Textes die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken und bei Fragen unmittelbar den Kontakt zur Schriftleitung zu suchen.

Die Autorenhinweise sind auch als pdf zum download verfügbar.

Wir wünschen Ihnen ein produktives Schreiben und freuen uns auf Ihren Text.

Ihre Schriftleitung

 

 

1.      Textkategorien

In „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“ (RuR) wird zwischen drei Textkategorien unterschieden („Forschungsbeitrag / Research Article“, „Kommentar / Commentary“ und „Rezension / Book review“).

Die Texte können in deutscher oder in englischer Sprache eingereicht werden. Sie sind von Ihnen jeweils durch Meta-Daten (Titel/title, Kurzfassung/abstract, Schlüsselwörter/keywords) in der anderen Sprache zu ergänzen.

 

1.1.     Forschungsbeitrag / Research Article

In der Kategorie „Forschungsbeitrag / Research Article“ werden Texte veröffentlicht, die primär einen Beitrag zum nationalen und/oder internationalen Diskurs in den Raumwissenschaften leisten. Erwartet werden

  • die Darlegung des Forschungsstandes und die Verortung des Beitrags mit seinen Erkenntnisinteressen und Fragestellungen, auch in internationalen Zusammenhängen,
  • die Auseinandersetzung mit dem Forschungsgegenstand aus einer theoretisch-konzeptionellen Perspektive und/oder auf empirisch-analytischer Grundlage,
  • die Darlegung und Nachvollziehbarkeit des methodischen Vorgehens und der verwendeten Datengrundlage/n,
  • eine kritische Reflektion der gewählten Methodik und der damit gewonnenen Erkenntnisse,
  • die prägnante Zusammenfassung der eigenen Befunde und Erkenntnisse und deren Verortung im jeweiligen raumwissenschaftlichen Diskurs,
  • eventuell das Aufzeigen künftiger Forschungsbedarfe.

Der Textumfang soll höchstens 60.000 Zeichen (ohne Leerzeichen, aber einschließlich Tabellen, Kurzfassungen, Fußnoten und Literaturverzeichnis) betragen. Bei der Verwendung von Abbildungen verringert sich der Zeichenumfang entsprechend. Als Richtwert können Sie mit 2.000 Zeichen für eine halbseitige (DIN A5) Abbildung kalkulieren.

 

1.2.    Kommentar  / Commentary

In der Kategorie „Kommentar / Commentary“ werden kurze Texte veröffentlicht, deren Thematik eine hohe Relevanz für die aktuelle und künftige Raumentwicklung und räumliche Planung bescheinigt werden kann und das Forschungsgebiet bereichert. Die Texte durchlaufen in der Regel kein peer-Review, sondern werden durch die Redaktion geprüft. Erwartet werden

  • eine konkrete Bezugnahme auf aktuelle Debatten, Publikationen, Positionspapiere, Ereignisse oder Veranstaltungen,
  • akzentuierte Äußerungen und Perspektiven, die kontroverse Diskussionen auslösen sollen,
  • polarisierende Statements oder Position zu bestimmten Themen, gerne auch jenseits des „Mainstreams“,
  • Repliken auf kritische Kommentare in dieser Zeitschrift.

Der Textumfang soll zwischen 5.000 und 8.000 Zeichen (ohne Leerzeichen) betragen. Auf Abbildungen und Tabellen soll weitestgehend verzichtet werden. Es sollen nur Referenzen zitiert werden, die den Standpunkt untermauern.

 

1.3.     Rezension / Book review

Die kritische Besprechung von wissenschaftlichen (Neu-) Erscheinungen stellt in der Wissenschaftsgemeinschaft im Allgemeinen wie in Fachgemeinschaften im Besonderen ein wichtiges Format dar. Erwartet wird, dass

  • die besprochene Publikation in den jeweiligen Forschungszusammenhang und Diskurs gestellt und damit kontextualisiert wird,
  • in Form einer kurzen Zusammenfassung ein inhaltlicher Überblick über die Publikation gegeben wird,
  • eine eigene Stellungnahme zum Sachverhalt und/oder zur Art der Darstellung formuliert wird.

Der Textumfang soll zwischen 5.000 und 10.000 Zeichen (ohne Leerzeichen) betragen. Vor dem Verfassen einer Rezension ist auf jeden Fall mit der Schriftleitung Rücksprache zu halten. Sie entscheidet, ob das zu besprechende Buch zur Rezension in RuR in Frage kommt.

 

2.      Schwerpunkthefte

In „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“ werden in unregelmäßigen Abständen Schwerpunkthefte publiziert. Diese fokussieren einen bestimmten Gegenstand der Raumwissenschaften und werden durch einen offenen oder begrenzten Call for Papers in deutscher und englischer Sprache beworben, der auf der Website der Zeitschrift verfügbar ist (Rubrik „About“/„Supplementary Materials“, vgl. auch das separate Dokument „Einladung zur Einsendung von Vorschlägen für ein Schwerpunktheft“).

Falls Sie Interesse daran haben, ein Schwerpunktheft zu initiieren, setzen Sie sich bitte mit Prof. Dr. Andreas Klee aus der Schriftleitung in Verbindung: E-Mail: andreas.klee@arl-net.de; Telefonnummer: +49 511 348 42-39. Er wird dann alles Weitere mit Ihnen abstimmen.

Bitte beachten Sie, dass die Einreichung eines Vorschlags für ein Schwerpunktheft keine Garantie für dessen Annahme bedeutet. Alle Vorschläge werden gutachterlich bewertet. Die endgültige Entscheidung über Annahme oder Ablehnung treffen die Schriftleiter.

 

3.      Formalitäten

3.1.     Titelseite

Die Titelseite muss folgende Informationen enthalten:

  • die Namen aller Autorinnen/Autoren, so wie sie in der publizierten Version des Textes erscheinen sollen,
  • den Titel in deutscher und englischer Sprache,
  • die Einrichtungen (‚affiliation‘) und deren Postadressen sowie die E-Mail-Adressen aller Autorinnen/Autoren,
  • eine Kennzeichnung, wer als korrespondierende/r Autor/in fungiert,
  • falls vorhanden: die 16-stellige ORCID aller Autorinnen/Autoren,
  • eine Kurzfassung (deutsch) und ein Abstract (englisch) entsprechend der Hinweise in Kapitel 3.2,
  • rund fünf Schlüsselwörter (deutsch) und keywords (englisch) entsprechend der Hinweise in Kapitel 3.3,
  • Angaben zu „Acknowledgement“ (Danksagung), „Funding“ (Finanzierung/Förderung) und „Competing interests“ (potentielle Interessenskonflikte) in englischer Sprache.

Für die Titelseite wird eine Word Vorlage bereitgestellt, die verwendet und bei der Einreichung mit hochgeladen werden muss.

Bei einem (zwischenzeitlich eventuell erfolgten) Wechsel der Einrichtung ist diejenige Einrichtung anzugeben, in der maßgebliche Teile der Arbeit entstanden sind und vor allem die empirische Forschung durchgeführt worden ist. Falls dies nicht eindeutig festzustellen ist oder sich die Erarbeitung des Textes gleichmäßig auf zwei Einrichtungen verteilt hat, sind beide zu nennen.

Falls die Forschung über Drittmittel (teil-) finanziert wurde, muss der Zuwendungsgeber mit folgenden Informationen genannt werden: Zuwendungsgeber, Zuwendungsnummer, ggf. Förderprogramm (bitte auch im Open Journal System an der dafür vorgesehenen Stelle eintragen). Zudem bitten wir Sie, falls zutreffend, hier auch die Veranstaltungen zu nennen, bei denen Sie die Arbeit auf Konferenzen, Fachtagungen, Workshops o.ä. ganz oder in Teilen vorgestellt haben. Bitte nennen Sie dazu den Namen und das Datum der Veranstaltung.

Haben die Autorinnen/Autoren keine zusätzlichen Angaben zu „Acknowledgement“, „Funding“ und „Competing interests“ zu nennen, ist als Mindestangabe anzuführen:

Acknowledgement: We would like to thank two anonymous reviewers for their helpful comments.                                              Funding: This work received no external funding.                                                                                                                                Competing interests: The author(s) declare(s) no competing interests.

 

3.2.     Kurzfassung/Abstract

Wird ein Text in der Kategorie „Forschungsbeitrag / Research Article“ eingereicht, sind dem Haupttext eine deutschsprachige Kurzfassung sowie ein englischsprachiges Abstract voranzustellen.

Bei einer Kurzfassung/einem Abstract handelt es sich um einen eigenständigen Text im Rahmen des Beitrags, in dem die Kernaussagen/-befunde prägnant formuliert sind und deren Einordnung in den wissenschaftlichen Diskurs erfolgt. Es handelt sich beispielsweise nicht um eine Zusammenfassung der Einleitung oder des Schlusskapitels und soll deshalb auch keine Abkürzungen oder Literaturverweise enthalten. Es wird von den Autorinnen/Autoren erwartet, dass sie der Kurzfassung/dem Abstract bei der Formulierung die gebotene Sorgfalt zukommen lassen. Die Schriftleitung behält sich vor, Texte aufgrund mangelhafter Qualität von Kurzfassung/Abstract zurückzugeben und um Reformulierung zu bitten.

Kurzfassung und Abstract sollen jeweils 1.000 bis maximal 1.400 Zeichen (ohne Leerzeichen) umfassen.

 

3.3.     Schlüsselwörter/keywords

Wird ein Text in der Kategorie „Forschungsbeitrag / Research Article“ eingereicht, sind dem Haupttext rund fünf Schlüsselwörter in deutscher und englischer Sprache voranzustellen.

 

3.4.     Zitationen und Literaturverzeichnis

In der Zeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“ wird der Harvard-Zitationsstandard verwendet. Dies bedeutet, dass Referenzen nicht in Fußnoten genannt, sondern in einem dem Haupttext nachfolgenden Literaturverzeichnis alphabetisch aufgelistet werden.

 

3.5.     Verweise im Text

Jeder Literaturhinweis und jede Quellenangabe im Text hat möglichst genau, das heißt mit Seitenangabe, zu erfolgen. Dies geschieht in der Form „(Name Jahr: Seitenzahl-Seitenzahl)“. Nur in seltenen Fällen ist der Verweis auf einen ganzen Aufsatz oder gar ein ganzes Buch angemessen. Formulierungen wie „ff.“ sind zu vermeiden.

Handelt es sich um zwei oder drei Autorinnen/Autoren, werden alle Namen mit Schrägstrich getrennt (ohne Leerzeichen) angegeben. Bei mehr als drei Autorinnen/Autoren werden die ersten drei Namen angeführt in der Form „(Zapf/Schneider/Klaus et al. 1990: 44)“. Nach dem Doppelpunkt kommt immer ein Leerzeichen.

Wird der Name einer/s Autorin/Autors im Text erwähnt, kann er im Literaturnachweis ausgelassen werden, beispielsweise: „Wie Schmidt richtig erwähnt, ist dieser Befund … (2016: 63)“. Werden an einer Stelle mehrere Literaturhinweise in den Text eingefügt, sind diese durch Semikolon voneinander zu trennen und chronologisch aufsteigend zu ordnen. (Weber 1956: 88; Weber 1958: 1).

Kürzel wie „ebd.“, „a.a.O.“, „ibid.“ und ähnliche sind nicht zulässig.

 

3.6.     Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis wird direkt im Anschluss an den Haupttext angefügt und mit „Literatur“ überschrieben. Am Ende jedes Literaturverzeichniseintrags steht ein Punkt. Unabhängig von der Anzahl der Autorinnen und Autoren eines zitierten Beitrags werden aus Gründen der wissenschaftlichen Fairness sämtliche Autoren eines Titels im Literaturverzeichnis angegeben.

Bei Monographien werden die bibliographischen Angaben in der Form vorgenommen: „Nachname, erster Buchstabe des Vornamens (Jahr): Titel. Untertitel. Ort.“ Ist kein Untertitel anzugeben, steht zwischen Titel und Ort ein Punkt. Mehrere Autorinnen/Autoren werden durch Semikolon getrennt. Gibt es mehrere Ortsangaben, wird nur die erste aufgezählt. Wenn vorhanden, ist die DOI anzugeben.

Beispiel: Reuschke, D. (2010): Multilokales Wohnen. Raum-zeitliche Muster multilokaler Wohnarrangements von Shuttles und Personen in einer Fernbeziehung. Wiesbaden. doi: 10.1007/978-3-531-92283-6.

Sammelbände werden unter dem Namen der Herausgeberin/des Herausgebers verzeichnet. Dabei wird zwischen Vornamen und Jahr in deutschsprachigen RuR-Texten „(Hrsg.)“, in englischsprachigen RuR-Texten „(ed.)“ bzw. „(eds.)“ geschrieben. Wenn vorhanden, ist die DOI anzugeben.

Beispiel: Smith, J. (Hrsg.) (2001): The rise of modern genomics. New York.

Beispiel: Smith, J. (ed.) (2001): The rise of modern genomics. New York.

Beiträge in Sammelbänden werden in der Form „Nachname, erster Buchstabe des Vornamens (Jahr): Titel. Untertitel. In: Nachname, erster Buchstabe des Vornamens (Hrsg.): Titel. Untertitel. Ort, Seitenzahl-Seitenzahl. angegeben. Wenn vorhanden, ist die DOI anzugeben.

Beispiel: Brake, A. (2009): Photobasierte Befragung. In: Kühl, S.; Strodtholz, P.; Taffertshofer, A. (Hrsg.): Handbuch Methoden der Organisationsforschung. Quantitative und Qualitative Methoden. Wiesbaden, 369-388. doi: 10.1007/978-3-531-91570-8.

Beispiel für einen Beitrag in einem Sammelband als Teil einer Schriftenreihe: Dehne, P. (2002): Regionale Entwicklungskonzepte. Begriffsbestimmung und Funktionen. In: Keim, K.-D.; Kühn, M. (Hrsg.): Regionale Entwicklungskonzepte. Strategien und Steuerungswirkungen. Hannover, 24-33. = Arbeitsmaterial der ARL 287.

Zeitschriftenaufsätze werden in der Form „Nachname, erster Buchstabe des Vornamens (Jahr): Titel. Untertitel. In: Zeitschriftenname Jahrgang, Heftnummer, Seitenzahl-Seitenzahl“ angegeben. Wenn vorhanden, ist die DOI anzugeben. Gibt es keine Heftnummer, folgen die Seitenzahlen unmittelbar nach dem Jahrgang, von diesem abgetrennt mit Komma.

Beispiel für einen publizierten und einem Volume/Issue zugeordneten Beitrag: Fina, S.; Krehl, A.; Siedentop, S.; Taubenböck, H.; Wurm, M. (2014): Dichter dran! Neue Möglichkeiten der Vernetzung von Geobasis-, Statistik- und Erdbeobachtungsdaten zur räumlichen Analyse und Visualisierung von Stadtstrukturen mit Dichteoberflächen und -profilen. In: Raumforschung und Raumordnung 72, 3, 179-194. doi: 10.1007/s13147-014-0279-6.

Beispiel für einen online first Artikel: Lamott, F.; Mörtl, K.; Buchholz, M.B. (2009): Biografiekonstruktionen im Dienste der Abwehr. Selbstdeutungen von Straftätern. In: Forum Psychoanalyse. doi: 10.1007/s00451-009-0003-2.

Zeitungsartikel, bei denen die Autorin/der Autor angegeben ist, werden wie Zeitschriftenartikel in das Literaturverzeichnis aufgenommen. Wird keine Autorin/kein Autor genannt, geschieht dies in der Form „Zeitungsname, Datum: Seitenzahl“. Bei Wochenzeitungen und Nachrichtenmagazinen wird zwischen Zeitungsname und Datum mit Komma noch die Nummer eingefügt.

Beispiel: Kil, W. (2005): Wenn Städte überflüssig werden. In: Die Zeit, Nr. 40, 29.09.2005: 46.

Bei Literaturangaben, die sich auf eine Internetseite beziehen, wird analog zu Zeitschriftenaufsätzen verfahren. Zusätzlich zur kompletten URL der Seite wird – in Klammern – das Datum angegeben, an dem der Verweis aufgenommen wurde. Bitte achten Sie auf die Aktualität des Zugriffsdatums und aller Links/URLs unmittelbar vor der Einreichung.

Beispiel: Welch Guerra, M.; Schauber, U. (2004): Instrumente der räumlichen Planung und ihre Auswirkungen auf die Landschaftsstruktur in der Niederlausitz. http://www.uni-weimar.de/architektur/raum/forschung/IBA.pdf (30.11.2018).

Die Literaturliste wird alphabetisch geordnet. Autorinnen/Autoren mit Namenszusätzen wie „van“, „von“ oder „de“ werden unter dem Anfangsbuchstaben des Zusatzes eingeordnet, also „von Dreizack, H.“ und nicht „Dreizack, H. von“.

Bei mehreren Titeln einer/s Autorin/Autors wird nach Erscheinungsdatum geordnet, wobei die älteste Publikation als erste genannt wird. Wird ein/e Autorin/Autor mit mehreren Publikationen aus einem Jahr angeführt, werden diese durch Anfügung von „a“, „b“ etc. an die Jahreszahl voneinander unterschieden.

Handelt es sich bei einer der Angaben um einen Sammelband, ist dieser immer als „a“, der darin enthaltene Beitrag des Herausgebers dann als „b“ anzuführen.

Beispiel: Kilper, H. (Hrsg.) (2010a): Governance und Raum. Baden-Baden.

Beispiel: Kilper, H. (2010b): Governance und die soziale Konstruktion von Räumen. Eine Einführung. In: Kilper, H. (Hrsg.): Governance und Raum. Baden-Baden, 9-24.

Bei Texten, die angenommen, aber noch nicht publiziert und/oder noch nicht einem Volume/Issue zugeordnet sind, ist das Jahr der Annahme (bitte Beleg beifügen) bzw. das der online-Publikation zu nennen. Bei den Seitenzahlen ist die Angabe „n/a“ passend und es sollte, wenn vorhanden, die DOI des betreffenden Beitrags oder die Onlineadresse inkl. Zugriffsdatum genannt werden.

Unpublizierte Manuskripte sind als solche zu kennzeichnen und es ist anzumerken, ob, und wenn ja, wie die Autorinnen/Autoren sie Interessierten zugänglich machen können. Eine Formulierung wie „Auf Anfrage bei den Autoren erhältlich“ in einer Fußnote an der entsprechenden Textstelle ist dabei ausreichend.

Vor Einreichung eines Textes sind alle Literaturangaben auf ihre Korrektheit zu prüfen. Die Literaturliste muss vollständig sein, d.h. alle Angaben enthalten, auf die im Text und in den Fußnoten verwiesen wird, und jede Literaturangabe muss alle Daten enthalten, wie sie hier gefordert werden. Die Schriftleitung behält sich vor, Texte aufgrund mangelhafter und v.a. unvollständiger Literaturverzeichnisse zurückzugeben und um Nachbesserung zu bitten.

 

3.7.     Tabellen, Abbildungen, Formeln, Supplementary Material

3.7.1.   Tabellen

Tabellen sind fortlaufend zu nummerieren. Im Text wird auf die Tabellen der Reihe nach verwiesen. Jede Tabelle ist mit einer Überschrift zu versehen. Falls bereits publiziertes Material verwendet wird, ist die Quelle am Ende der Tabellenüberschrift anzugeben. Bei Datenquellen ist es nicht ausreichend, beispielsweise „Statistisches Bundesamt“ anzugeben. Es müssen ergänzend Tabellenname und -nummer genannt werden.

Tabellenfußnoten werden mit hochgestellten Kleinbuchstaben gekennzeichnet und direkt unterhalb der Tabelle angefügt. Signifikanzen werden mit hochgestellten Sternchen angegeben.

Tabellen sind bevorzugt mit der Word-Tabellenfunktion zu erstellen, nicht mithilfe von (live-Verknüpfungen) Excel. Auf keinen Fall ist die Leertaste zu verwenden, um den Text tabellarisch auszurichten.

 

3.7.2.   Abbildungen

Die Abbildungen sind fortlaufend zu nummerieren. Im Text wird auf die Abbildungen der Reihe nach verwiesen. Vektorgraphiken sind im EPS-Format abzuspeichern, Halbtonabbildungen (z.B. Fotos) im TIFF-Format (jeweils mindestens 600 dpi). Alle Abbildungen müssen als jeweils eigene Datei geliefert werden und müssen zudem in den Text eingebettet sein. Jede Abbildung ist mit einer Überschrift im Text zu versehen. Falls bereits publiziertes Material verwendet wird, ist die Quelle am Ende der Abbildungsüberschrift anzugeben.

Bei Karten müssen Maßstab und Legende sowie, falls nicht eingenordet, ein Nordpfeil in die Abbildung eingebettet werden. Copyrights bei Geobasisdaten sowie Fotografien sind entsprechend anzufügen. Etwaige Copyright-Bestimmungen sind zu berücksichtigen. Bei urheberrechtlich geschütztem Material ist es Aufgabe der Autorinnen und Autoren, die entsprechenden Rechte einzuholen.

 

3.7.3.   Formeln

Formeln sind mithilfe des Formeleditors in Word oder MathType zu erstellen. Formeln werden zentriert ausgerichtet und fortlaufend nummeriert. Die Nummerierung erfolgt in runden Klammern am rechten Zeilenrand, jedoch in derselben Zeile wie die jeweilige Formel. Im Text vor oder nach der Formel sind die Formelelemente zu beschreiben.

 

3.7.4.   Supplementary material

In Rücksprache mit der Schriftleitung ist es möglich, ergänzendes Material als online supplementary material zu publizieren. Bitte setzen Sie sich gegebenenfalls mit Prof. Dr. Andreas Klee aus der Schriftleitung in Verbindung (E-Mail: klee@arl-net.de; Telefonnummer: +49 511 348 42-39).

Alle Texte müssen ohne online supplementary material verständlich sein.

 

3.8.     Textlänge

Texte der Kategorien „Forschungsbeitrag / Research Article“ dürfen maximal 60.000 Zeichen ohne Leerzeichen umfassen. In diese Zeichenanzahl fallen Titel, Kurzfassungen, Schlüsselwörter, Haupttext, Tabellen, Fußnoten und Literaturverzeichnis. Bei der Verwendung von Abbildungen verringert sich der Zeichenumfang entsprechend. Als Richtwert können Sie mit 2.000 Zeichen für eine halbseitige (DIN A5) Abbildung kalkulieren.

In einer raumwissenschaftlichen Zeitschrift wie RuR kommt insbesondere Karten eine wichtige Rolle zu, sodass diese nicht zugunsten einer höheren Zeichenzahl für den Fließtext über Gebühr verkleinert werden sollten. Bei vielen großen und/oder detailscharfen Abbildungen setzen Sie sich bitte mit Prof. Dr. Andreas Klee aus der Schriftleitung (E-Mail: andreas.klee@arl-net.de; Telefonnummer: +49 511 348 42-39) in Verbindung und notieren Sie beim Einreichen Ihres Manuskripts im Feld „comments to editors“, dass eine Zeichenzahl über 60.000 – nennen Sie nach Möglichkeit den mit der Schriftleitung vereinbarten Wert – abgesprochen ist, damit Ihr Text nicht im Rahmen des Technical Check zurückgegeben wird.

Der Textumfang von Einreichungen in der Kategorie „Kommentar / Commentary“ soll zwischen 5.000 und 8.000 Zeichen (ohne Leerzeichen) betragen. Auf Abbildungen und Tabellen soll weitestgehend verzichtet werden.

Rezensionen umfassen zwischen 5.000 und 8.000 Zeichen ohne Leerzeichen. Sie enthalten üblicherweise weder Tabellen noch Abbildungen. Das Buchcover wird seitens der Schriftleitung ergänzt und beeinflusst die Zeichenanzahl der Rezension nicht.

 

3.9.     Copyrights und Genehmigungen

Werden im Text Abbildungen oder Tabellen aus anderen Publikationen verwendet, ist von den Autorinnen und Autoren die Genehmigung des/der Copyright-Inhaber/in einzuholen. Dies gilt sowohl für die Verwendung des Materials in der gedruckten als auch in der online Version der Zeitschrift. Dem Text ist ggf. eine Kopie der Genehmigung beizulegen. Bei der Übernahme fremder Textteile kann dies ebenfalls notwendig werden. Meist reicht es aber gemäß den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis aus, die entsprechenden Stellen als Zitat zu kennzeichnen.

Werden Abbildungen, Tabellen o.ä. ohne entsprechende Nachweise oder Belege eingereicht, bedeutet dies, dass sie neue (nicht an anderer Stelle publizierte) eigene Ideen beinhalten und ausschließlich von den Autorinnen/Autoren stammen. Es ist Aufgabe der Autorinnen/Autoren, sicherzustellen, dass keine Copyrights verletzt werden und dass überdies die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis (vgl. Kapitel 8.2) eingehalten werden.

 

3.10.   Textformatierung

Der Text sollte in Word verfasst sein und die folgenden Layout-Vorgaben aufweisen:

Schriftart: Times New Roman 11 oder 12                                                                                                                                              Zeilenabstand: 1,5                                                                                                                                                                                          Ränder: „Normal", d. h. 2,54 cm auf allen Seiten

Die Seiten sind mit Hilfe der Funktion „Seitenzahlen einfügen“ zu nummerieren. Darüber hinaus sind keine Feldfunktionen zu verwenden. Dies gilt auch für ein Literaturverzeichnis, das mithilfe eines Literaturverwaltungsprogramms erstellt wird. Vor der Texteinreichung ist eine feldfunktionsfreie Version zu erstellen. Die Verwendung von Literaturverwaltungsprogrammen wird von uns nachdrücklich empfohlen.

Der Text ist im *.docx Format (Word 2007 und höher) zu sichern. *.doc Formate (ältere Word-Versionen) sind nicht möglich.

Eingereichte Texte müssen grundsätzlich über eine Zeilennummerierung verfügen.

Bei englischsprachigen Texten sowie bei den englischen Versionen von Titel (title), Kurzfassung (abstract) und Schlüsselwörtern (keywords) ist britisches Englisch zu verwenden.

Bei Überschriften ist die Dezimalgliederung mit maximal drei Gliederungsebenen zu verwenden.

Fachsprachliche Abkürzungen sind bei der ersten Verwendung vollständig auszuschreiben und die Abkürzung ist in Klammern dahinter zu setzen, z.B. Raumordnungsgesetz (ROG). Im dann folgenden Text kann die Abkürzung verwendet werden, ohne sie auszuschreiben. Bei der Quellenangabe kann die Abkürzung im Fließtext verwendet werden (z.B. BBSR 2017), im Literaturverzeichnis muss jedoch immer „BBSR – Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung“ als Autor/Herausgeber genannt werden, gefolgt von den weiteren Angaben zu Jahr, Titel usw.

Anstelle von Endnoten sind Fußnoten zu verwenden. Fußnoten zum Text sind durchgehend zu nummerieren, während Fußnoten zu Tabellen mit hochgestellten Kleinbuchstaben gekennzeichnet werden. Signifikanzwerte sind der Konvention folgend mit Sternchen anzugeben und diese wiederum Teil der Tabelle und nicht Teil der Fußnote einer Tabelle. Fußnoten dürfen nicht ausschließlich aus einer Literaturangabe bestehen. Bibliographische Angaben in Fußnoten und/oder Tabellen sind immer in die Literaturliste aufzunehmen.

 

3.11.   Faire Sprache

Die Zeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“ unterstützt die Verwendung von fairer Sprache in allen publizierten Texten. Dazu zählen unter anderem eine gleichmäßige Verwendung der Personalpronomina „er“ bzw. „sie“, die Verwendung von neutralen Jobtiteln, die die Funktion und nicht das Geschlecht (z.B. Leitung statt Leiter; chairperson statt chairman) in den Vordergrund stellen, Verkürzungsformen („Bürger/-innen“) und Dopplungen („Bürgerinnen und Bürger“).

Die Zeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“ orientiert sich dabei an den Empfehlungen des Rates für deutsche Rechtschreibung, der die Aufnahme von Asterisken („Gender-Stern“), Unterstrichen („Gender-Gap“), Doppelpunkt oder anderen Sonderzeichen im Wortinnern, die die Kennzeichnung aller Geschlechtsidentitäten vermitteln sollen, in das Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung nicht empfiehlt.

Es wird von allen Autorinnen/Autoren erwartet, dass sie sich mit diesen Prinzipien fairer Sprache auseinandersetzen und diese adäquat in ihren Texten einsetzen.

 

4.      Modalitäten der Einreichung

4.1.     Vor der Einreichung

Von Ihnen als Autorinnen und Autoren wird erwartet, dass Sie sich vor der Einreichung ihres Textes mit den Aims & Scope der Zeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“ vertraut gemacht haben, und dass Ihr Text zum Themenspektrum von RuR gehört. Ein Coverletter, der dies erläutert oder den eingereichten Text bewirbt, ist nicht notwendig.

Die Texte sind entsprechend der formalen Vorgaben zu erstellen. Dies wird im Rahmen eines Technical Check durch die Schriftleitung überprüft und ein Manuskript ggf. zur formalen Überarbeitung zurückgegeben.

 

4.2.     Textüberarbeitung

Sobald mindestens zwei qualifizierte Gutachten vorliegen, werden diese ggf. mit weiteren Hinweisen der Schriftleitung den Autorinnen/Autoren zugänglich gemacht. Diese haben dann in der Regel vier Wochen Zeit, den Text entsprechend der Hinweise und Anmerkungen der Gutachterinnen und Gutachter und ggf. der Schriftleitung zu überarbeiten und wieder zu übermitteln.

Bitte bearbeiten Sie alle Hinweise aus den Gutachten und erläutern Sie Ihre Änderungen in einer Response Table, die Sie ebenfalls hochladen können. Falls es notwendig oder angemessen erscheint, wird Ihre überarbeitete Version sowie die Response Table den Gutachterinnen und Gutachtern erneut vorgelegt und ein weiteres Gutachten erbeten. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Erarbeitung der Response Table.

Die finale Entscheidung über die Annahme/Ablehnung eines Textes trifft die Schriftleitung.

 

4.3.     Nach der Annahme

Im Falle der Annahme eines Textes erfolgt ein wissenschaftliches sowie ein sprachliches Lektorat. Gegebenenfalls können sich hieraus weitere Überarbeitungsnotwendigkeiten ergeben. Nachdem der Text gelayoutet worden ist, erhalten Sie den sogenannten Proof mit der Bitte um Freigabe. 

 

5.      Begutachtungsprozess

5.1.     Double-blind peer review

Alle Texte der Kategorie „Forschungsbeitrag / Research Article“ durchlaufen folgendes Verfahren:

  1. Technical check hinsichtlich der Einhaltung formaler Standards wie Textlänge, Qualität des Abstracts, Literaturverzeichnis, Erklärung zur Erstveröffentlichung usw.
  2. Screening durch die Schriftleitung hinsichtlich der inhaltlichen Passfähigkeit des eingereichten Textes zu den Aims and Scopes der Zeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“ sowie hinsichtlich der Einhaltung grundsätzlicher wissenschaftlicher Standards.
  3. Externes Gutachterverfahren (double-blind peer review), in dem mindestens zwei unabhängige Expertinnen/Experten den Text begutachten. Dabei kennen die Gutachterinnen/Gutachter nicht die Namen der Autorinnen/Autoren. Umgekehrt erfahren die Autorinnen/Autoren nicht, wer ihr Manuskript begutachtet hat.

Bei sich widersprechenden Gutachten werden weitere Gutachter bestellt werden. Hierüber entscheidet die Schriftleitung.

 

5.2.     Dauer

Zwischen der Texteinreichung und dem Vorliegen von mindestens zwei Gutachten vergehen durchschnittlich 50 Tage. Bitte sehen Sie davon ab, vor Ablauf dieser Zeitspanne bei der Schriftleitung nach dem Stand Ihres Textes zu fragen. Sie finden diese Information im Open Journal System, über den Sie Ihren Text eingereicht haben.

Mitunter kann es notwendig sein, weitere Gutachten einzuholen, so dass sich der Zeitraum zwischen Texteinreichung und dem Vorliegen einer ausreichenden Anzahl qualifizierter Gutachten verlängern kann.

 

6.      Gebühren

6.1.     Diamond Open Access – keine Artikelbearbeitungsgebühren

Für Autorinnen und Autoren fallen keine Publikationsgebühren an (Diamond Open Access). 

6.2.     Farbabbildungen

Farbabbildungen in der xml- und der PDF-Version des Textes sind kostenfrei. Dasselbe gilt für die Printversion.

 

7.      Open Access Lizenzmodell

 

Alle in „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“ publizierten Texte sind open access verfügbar. Dies bedeutet eine Bereitstellung der Publikation als Print- und als digitale Erstveröffentlichung. Die digitale Version ist grundsätzlich kostenfrei lesbar und downloadbar. Die Veröffentlichung erfolgt im Lizenzmodell CC BY 4.0.

 

8.      Ethische Richtlinien und Plagiate

8.1.     Autorenschaft

Als Autorinnen/Autoren gelten nur diejenigen Personen, die maßgeblich zur Konzeption, Gestaltung, Ausführung oder Interpretation des Textes beigetragen haben. Alle diejenigen, die einen maßgeblichen Beitrag geleistet haben, sind als Ko-Autorinnen/-Autoren anzuführen. Substantielle Unterstützung durch Personen, deren Beitrag nicht ausreicht, um eine Autorenschaft zu rechtfertigen, ist im Acknowledgement angemessen anzumerken. Eine separate Ehrenautorenschaft ist nicht zulässig. Die korrespondierende Autorin bzw. der korrespondierende Autor stellt sicher, dass alle Ko-Autorinnen/-Autoren aufgeführt sind, dass niemand als Ko-Autorin/-Autor aufgeführt ist, die/der den o. g. Kriterien nicht entspricht, dass alle Ko-Autorinnen/-Autoren die finale Version des Textes gesehen haben, ihr zugestimmt haben somit auch der Veröffentlichung des Textes zugestimmt haben. Die Verantwortung für den Text liebt bei allen Autorinnen und Autoren.

Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen in der Liste der Autorinnen/Autoren, der Schreibweise ihrer Namen und/oder der Reihenfolge der Autorinnen/Autoren sind in der Regel nicht möglich. Über Ausnahmen entscheidet die Schriftleitung; ein Anspruch auf Änderung besteht nicht. Vor der Einreichung eines Textes ist daher sorgfältig zu prüfen, wer als Autorin/Autor zählt und welche Reihenfolge angemessen erscheint. Es ist sicherzustellen, dass alle Namen und Affiliationen korrekt angegeben werden.

 

8.2.     Gute wissenschaftliche Praxis

Wir erwarten von unseren Autorinnen/Autoren, dass sie die ethischen Verbindlichkeiten von COPE (Committee on Publication Ethics) kennen und einhalten. Diese können hier eingesehen werden: https://publicationethics.org/core-practices

Darüber hinaus verweisen wir auf die Handreichungen zur guten wissenschaftlichen Praxis, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Leibniz-Gemeinschaft erarbeitet haben. Auch hier erwarten wir von allen Autorinnen und Autoren, dass sie diese kennen und beachten.

 

8.3.     Eigenzitationen, Plagiarismus und Plagiarismusvorwürfe

In RuR werden folgende Texte nicht akzeptiert:

  • Arbeitspapier- oder Konferenzversionen, die identisch bereits an anderer Stelle publiziert sind, z.B. in conference proceedings oder Repositorien wie RePeC, ideas, arXiv etc.
  • Doppelpublikationen, auch im Sinne von Übersetzungen
  • Umwidmung einzelner Kapitel aus monographischen Dissertationen zu Fachbeiträgen („Forschungsbeitrag / Research Article“)

Werden eigene Publikationen zitiert, müssen diese entsprechend kenntlich gemacht werden. Wird die Zeitschrift von Dritten auf Plagiatsverdacht hingewiesen, finden die entsprechenden Regelungen der DFG, Leibniz-Gemeinschaft und von COPE Anwendung.

Die Zeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“ verwendet softwaregestützte Tools zur Plagiatserkennung.

Von den Autorinnen und Autoren wird erwartet, dass die Manuskipte, die im wesentlichen dieselben Forschungsergebnisse beinhalten, nur an einer Stelle publizieren. Das gleichzeitige Einreichen desselben Manuskripts bei mehr als einer Zeitschrift wird als unethisches Publikationsverhalten gewertet und nicht akzeptiert.

8.4.     Einsatz generativer KI und KI-gestützter Technologien

  • Autor/innen sind verpflichtet, die Verwendung von KI-Tools, einschließlich generativer KI und Sprachmodelle (LLMs), bei der Erstellung ihrer Manuskripte offenzulegen. Diese Offenlegung sollte den Namen, die Version und den Hersteller des Tools enthalten und im Methodenteil des Manuskripts oder in den Danksagungen erscheinen.
  • Die Verwendung von Übersetzungs- und Grammatik-Korrekturprogrammen wie DeepL Translator und Writefull muss nicht angegeben werden. Die manuelle Überprüfung ihrer Ergebnisse bleibt jedoch obligatorisch.
  • Generative KI-Tools, einschließlich LLMs, dürfen nicht als Autor/innen genannt werden. Die Verantwortung für den Inhalt des Manuskripts liegt allein bei den menschlichen Autor/innen.
  • Die Autor/innen müssen sicherstellen, dass KI-generierte Inhalte die etablierte Publikationsethik und -richtlinien einhalten und die Integrität der eingereichten Arbeit wahren.

9.      Kontakt zur Schriftleitung

Für Fragen steht Ihnen die Schriftleitung gerne zur Verfügung. Sie erreichen sie unter folgenden Kontaktdaten:

Prof. Dr. Andreas Klee

ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft
Vahrenwalder Straße 247
30179 Hannover

Tel.: +49 511 348 42-39
E-Mail: andreas.klee@arl-net.de

 


Fragen zur online-Einreichung beantwortet Ihnen Sarah Trockel:

Sarah Trockel

ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft
Vahrenwalder Straße 247
30179 Hannover

Tel.: +49 511 348 42-24
E-Mail: sarah.trockel@arl-net.de