Wohnkosten, Haushaltsvermögen und Förderungseffizienz

Strategien für einen intergenerationellen Lastenausgleich

Autor/innen

  • Edwin Deutsch
  • Wolfgang Schöpp

DOI:

https://doi.org/10.14512/rur.2055

Abstract

Die vorliegende Studie legt theoretische Überlegungen und emprisches Material zum Thema der Finanzierungskraft der Haushalte im Wohnwesen vor. Der Begriff der Finanzierungskraft umfaßt die Lebenszykluseinkommen, die ererbte bzw. übertragene Vermögensausstattung sowie komplementäre Vermögensbestandteile wie die Kreditwürdigkeit durch Ausbildung und Beruf, und auch intangible Komponenten wie die Zugehörigkeit zu bestimmten Schichten mit unterschiedlicher Information über den Zugang zum Wohnungsmarkt. Es wird argumentiert, daß in einer Welt mit unterschiedlichen Vermögensausstattungen stets die Tendenz besteht, daß die Wohnungsanbieter die Haushalte mit Vermögensvorteilen an sich binden. Das soziale Problem des Wohnens wird darin erblickt, daß Haushalte ohne ausreichende Vermögensausstattung sowohl im Rahmen einer freien Wohnungsmarktwirtschaft als auch, aufgrund ökonomischer und sozialer Ineffizienzen, bei ausgeprägter angebotsseitiger Staatsintervention vom Wohnungsmarkt ausgeschlossen werden. Es wird vorgeschlagen, ein Subjekthilfe System nach dem Muster einer negativen Einkommensteuer zu implementieren, während geeignete Anreize benötigt werden, daß eine Vielfalt von Angebotstypen die langfristige Wohnraumversorgung für aufeinanderfolgende Generationen sicherstellt. Zum Beleg dient ausführliches Material über die Wohnsituation in Österreich.

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Literaturhinweise

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Veröffentlicht

1991-03-31

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Rubrik

Forschungsbeitrag

Zitierweise

1.
Deutsch E, Schöpp W. Wohnkosten, Haushaltsvermögen und Förderungseffizienz: Strategien für einen intergenerationellen Lastenausgleich. RuR [Internet]. 31. März 1991 [zitiert 26. September 2026];49(2,3):136-43. Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2055

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