Die Folgen der Bundeswehrreduzierung für die Beschäftigung in der Region Schleswig

Autor/innen

  • Klaus Zühlke-Robinet

DOI:

https://doi.org/10.14512/rur.2144

Abstract

Die Reduzierung der Bundeswehrpräsenz in der Region Schleswig führt nicht zu einem unmittelbaren Anstieg der Zahl der Arbeitslosen. Auch mit nennenswerten Entlassungen ist nicht zu rechnen. Denn der Großteil der überzähligen Bundeswehrbeschäftigten in den untersuchten Gebieten wird in den (Vor‑)Ruhestand gehen können. Weitere Beschäftigungswirkungen resultieren aus dem Rückgang der Garnisonsausgaben sowie daraus, daß mit der möglichen Abwanderung von ausscheidenden Bundeswehrbeschäftigten ein Kaufkraftausfall eintritt, der zu Lasten der Beschäftigung im Einzelhandel gehen kann. Die Beschäftigungsfolgen lassen sich minimieren, wenn der unmittelbar wirksame Beschäftigungsverlust zügig kompensiert werden kann.

Downloads

Download-Daten sind nocht nicht verfügbar.

Downloads

Veröffentlicht

1992-05-31

Ausgabe

Rubrik

Forschungsbeitrag

Zitierweise

1.
Zühlke-Robinet K. Die Folgen der Bundeswehrreduzierung für die Beschäftigung in der Region Schleswig. RuR [Internet]. 31. Mai 1992 [zitiert 15. August 2026];50(3,4):142-7. Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2144

Teilen