Von der Raumordnung zur Umweltordnung

Planerische Konsequenzen eines ökosystemaren Denkansatzes

Autor/innen

  • Ulrich Hodapp

DOI:

https://doi.org/10.14512/rur.2203

Abstract

Die Einführung eines ökosystemaren Planungsansatzes und die Bildung von Ökosystemtypen in der Umweltplanung haben gravierende Auswirkungen auf Planungsziele, Planungskonzepte und Planelemente. Als Indikatoren zur Beurteilung der Funktionsfähigkeit von einzelnen Ökosystemen und der Landschaft insgesamt eignen sich stofflich-energetische und biotische Stabilitätskriterien. Ein Einbeziehen anthropogener Ökosysteme und damit letztendlich die Einflußnahme auf das menschliche Wirtschaften ist unverzichtbar. Die Bestimmung eines „ökologischen Nutzbarkeitsrahmens“, nur innerhalb dessen der Mensch Ökosysteme und Umweltmedien in Anspruch nehmen kann, und das Konzept einer “naturnahen Kulturlandschaft“ sind zwei mögliche Konzeptansätze einer ökosystemar ausgerichteten Umweltplanung. Die Ausgestaltung als Umweltleitplanung ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg von der bestehenden Raumordnung zu einer Umweltordnung.

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Literaturhinweise

(1) hofmeister, s.; hübler, H.-H.: Stoff- und Energiebilanzen als Instrument der räumlichen Planung. Hrsg.: Akademie für Raumforschung und Landesplanung. – Hannover 1990. = Beiträge 118, S. 14

(2) ulrich, B: Grundzüge eines Forstökologischen Informationssytems FIS‑Ö. – Göttingen 1991. = Schreiben an die Forstbehörden

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Veröffentlicht

1994-07-31

Ausgabe

Rubrik

Forschungsbeitrag

Zitierweise

1.
Hodapp U. Von der Raumordnung zur Umweltordnung: Planerische Konsequenzen eines ökosystemaren Denkansatzes. RuR [Internet]. 31. Juli 1994 [zitiert 15. August 2026];52(4,5):287-99. Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2203

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