Strukturförderung in ländlichen peripheren und strukturschwachen Regionen Autor/innen Dieter Schäfer DOI: https://doi.org/10.14512/rur.2647 Abstract Die Problematik der peripheren und ländlich strukturschwachen Regionen liegt weniger in ihrem spezifischen Attraktivitätsmangel, sondern vielmehr in einem kontinuierlich weiterproduzierten Attraktivitätsüberschuß der Ballungen. Insofern muß bezweifelt werden, ob eine im wesentlichen auf partielle Unterstützungsmaßnahmen für die ländlichen Fördergebiete ausgerichtete Regionalpolitik überhaupt auf Dauer erfolgreich sein kann, wenn sie in ihrem Maßnahmekatalog die Ursachen des räumlichen Konzentrationsprozesses und der ungebrochenen Sogwirkung der Ballungen unberücksichtigt läßt.Die Strukturförderung in ländlich peripheren Regionen wird zusätzlich gefährdet, wenn, wie derzeit, in die Fördergebietskulisse der Gemeinschaftsaufgabe auch alte, vom Strukturwandel betroffene zentral gelegene Industriegebiete einbezogen werden. Dazu kommt die mangelnde Synchronisation von Investitionsentscheidungen im Bereich der Forschungs‑, Technologie- und Industriepolitik im Hinblick auf ihre räumlichen Auswirkungen, die drohende Unterversorgung ländlicher Gebiete mit Kommunikationsinfrastruktur, Ausstattungslücken in diesen Gebieten mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Institutionen und auch für diese Gebiete negativ wirkende Trends der „Freizeitgesellschaft“Die Neuorientierung der regionalen Strukturpolitik muß ein Regelwerk beinhalten, mit Wirkung für die nicht von vornherein regionalpolitisch gezielten, gleichwohl regionalwirksamen Fachpolitiken. Das Regelwerk muß angemessene Ordnungsmittelaufweisen, die als konstitutive Elemente der raumwirksamen Vorgänge wirken können, so wie wir dies im Bereich der Wettbewerbspolitik, der Währungspolitik und der Außenwirtschaftspolitik auch haben und in anderen Politikbereichen vielleicht haben sollten. Downloads Download-Daten sind nocht nicht verfügbar. Downloads PDF XML Veröffentlicht 1985-07-31 Ausgabe Bd. 43 Nr. 4 (1985) Rubrik Forschungsbeitrag Lizenz Copyright (c) 1985 by the RuR Editors; re-published by oekom 2023 Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International. Artikel in Raumforschung und Raumordnung - Spatial Research and Planing werden unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Seit Jahrgang 79, Ausgabe 2, erfolgt die Veröffentlichung im Lizenzmodell CC BY 4.0 (Creative Commons Attribution 4.0 International License). Von Jahrgang 77 Ausgabe 1 bis Jahrgang 79 Ausgabe 1 wurden alle Artikel unter einer CC BY-SA-Lizenz veröffentlicht. Frühere Jahrgänge wurden von oekom 2022 unter the Lizenz CC BY 4.0 wiederveröffentlicht. Zitierweise 1.Schäfer D. Strukturförderung in ländlichen peripheren und strukturschwachen Regionen. RuR [Internet]. 31. Juli 1985 [zitiert 15. August 2026];43(4):156-61. Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2647 Zitierformate ACM ACS APA ABNT Chicago Harvard IEEE MLA Turabian Vancouver Bibliografische Angaben herunterladen Endnote/Zotero/Mendeley (RIS) BibTeX Teilen
Call for Papers for a special issue on Transit-Oriented Development in Built-up Areas in the journal: Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning (RuR) August 3, 2026 Call for Papers for a special issue on Transit-Oriented Development in Built-up Areas in the journal: Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning (RuR)
Dank an die Reviewer im Jahr 2025 Juli 16, 2026 Die Herausgeber bedanken sich bei allen Gutachterinnen und Gutachtern, die im Jahr 2025 Artikel begutachtet haben.
Eine neue Ausgabe ist erschienen Juni 30, 2026 Eine neue Ausgabe der Open-Access-Zeitschrift "Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning" ist erschienen. Band 84 Nr. 3 (2026) ist jetzt auf unserer Website verfügbar.