Kommunale Entwicklungsförderung: Von Einzelmaßnahmen zu integrierter Maßnahmenkonzeption

Autor/innen

  • Rainer Winkel

DOI:

https://doi.org/10.14512/rur.2073

Abstract

Die öffentliche Förderung kommunaler Entwicklung ist in die Jahre gekommen. Die Modelle und Programme entstammen in ihrer Grundausrichtung den 60er Jahren. Inzwischen haben sich aber die Rahmenbedingungen nachhaltig geändert. Die Förderprogramme können z.T. der veränderten Sachlage nicht mehr entsprechen. Demgemäß sind deren Möglichkeiten zur Einflußnahme auf die Entwicklung sowie die Effizienz der eingesetzten Ressourcen zurückgegangen. Von daher bedarf es der Weiterentwicklung von Ansätzen und Instrumentarium. Es spricht einiges dafür, daß zukünftig die Förderung von Maßnahmenbündel bzw. integrierten Maßnahmenkonzeptionen zur Umsetzung komplexer kommunaler Entwicklungsprogramme gegenüber der traditionellen Form der Förderung einzelner Maßnahmen an Gewicht zunimmt.

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Literaturhinweise

(1) Siehe Winkel, R.: Neue Möglichkeiten öffentlicher Infrastrukturversorgung durch verknüpfte Netze multifunktionaler Einrichtungen. In: Archiv für Kommunalwissenschaften (1991) H. 1

(2) Siehe u.a. Eckey, H.-F.: Standortprofil der Kreise Hessens und Thüringens. – Kassel 1991 (unveröffentlichter Vorabzug); Bullinger, D.: Innovationsorientierte kommunale Wirtschaftsforderung und Technologietransfer auf lokaler Ebene. Möglichkeiten und Grenzen einer Neuorientierung. In: Weiterbildung und Wissenschaft als Dienstleistung für Kommunen und Regionen. – Bielefeld 1986, S. 85 ff.

(3) Winkel, R.: Infrastruktur in der Stadt- und Regionalplanung. – Frankfurt a.M., New York 1989, S. 136–165

(4) Vgl. u.a. Ewers, H.-J.: Strukturwandel und Wirtschaftsförderung in alten Industriestädten. In: Neue Arbeitsformen in alten Siedlungsstrukturen. – Dortmund 1986, S. 37 ff.

(5) Siehe die Beiträge in: Informationen zur Raumentwicklung (1979) H. 7; Curdes, G.: Zur Anwendung von Faustzahlen in der Raumplanung. In: Informationsbriefe für Raumordnung, R. 1.7.1, Mainz 1966; Borchard, K.: Städtebauliche Orientierungswerte. In: DBZ Deutsche Bauzeitung (1978) H. 2, S. 193–197

(6) Winkel, R.: Infrastruktur in der Stadt- und Regionalplaung, a.a.O., S. 112–113; Winkel, R.: Infrastruktur unter gewandelten Rahmenbedingungen. In: Informationen zur Raumentwicklung (1989) H. 1, S. 6

(7) Siehe ebenda, S. 8

(8) Siehe Winkel, R.: Infrastruktur in der Stadt und Regionalplanung, a.a.O., S. 114, 259–263

(9) Siehe Thoss, R.: Qualitatives Wachstum in der Raumordnungsregionen der Bundesrepublik Deutschland. In: Gleichwertige Lebensbedingungen durch eine Raumordnungspolitik des mittleren Weges. = Veröffentl. der ARL, Forsch.- u. Sitzungsber., Bd. 140, Hannover 1983, S. 1–23

(10) Siehe Winkel, R.: Infrastruktur in der Stadt- u. Regionalplanung, a.a.O., S.115–120

(11) Vgl. u.a. Schulz zur Wiesch, J.: Mehr horizontale Koordination statt vertikale Bindung in der Regionalplanung. In: Informationen zur Raumentwicklung (1980) H. 12, S. 665 ff.

(12) Siehe auch Tesch, H.: Zentrale-Orte-Ansätze in der Bewährung. In: Informationen zur Raumentwicklung (1983) H. 6/7, S. 467

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Veröffentlicht

1991-09-30

Ausgabe

Rubrik

Forschungsbeitrag

Zitierweise

1.
Winkel R. Kommunale Entwicklungsförderung: Von Einzelmaßnahmen zu integrierter Maßnahmenkonzeption. RuR [Internet]. 30. September 1991 [zitiert 26. September 2026];49(5):311-4. Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2073

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