Regional differenzierte Gesundheitsversorgung in der Bundesrepublik Deutschland Autor/innen Klaus-Dirk Henke DOI: https://doi.org/10.14512/rur.3870 Abstract Regionale Bezüge in der Gesundheitsversorgung der Bundesrepublik Deutschland werden in der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion oft vernachlässigt. Im folgenden sollen daher die verschiedenen Komponenten und Perspektiven einer regionalen Analyse des Funktionsbereichs Gesundheit herausgestellt und die Aufgaben einer bedarfsgerechten und kostengünstigen regionalen Allokation von Ressourcen aufgezeigt werden. Downloads Download-Daten sind nocht nicht verfügbar. Literaturhinweise Siehe in diesem Zusammenhang auch Koller, S. u. a.: Medizinische Informatik und Statistik, Datenquellen für Sozialmedizin und Epidemiologie – Berlin u. a. 1981. Siehe im einzelnen WIdO-Materialien, Band 14, Leistungssteigerungen im Gesundheitswesen bei Nullwachstum. – Bonn 1981, S. 61 (Tabelle 3). Siehe im einzelnen Schwartz, F. W.; Robra, B.-P.; Meye, M. R.; Henke, K‑D.; Behrens, C.; Medizinische Orientierungsdaten, Daten und Ziele für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen 1983/84. Wissenschaftliche Reihe des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland, Bd. 30, Köln 1984. Siehe hierzu im einzelnen Adam, H.: Ambulante ärztliche Leistungen und Arztdichte. Zur These der anbieterinduzierten Nachfrage im Bereich der ambulanten ärztlichen Versorgung. Beiträge zur angewandten Wirtschaftsforschung, Band 11, Berlin 1983. Bericht über die Bevölkerungsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland, 1. Teil, Bundestagsdrucksache 8/4437, sowie exemplarisch Felderer, B.: Wirtschaftliche Entwicklung bei schrumpfender Bevölkerung. – Berlin u. a. 1983. Siehe zum statistischen Bild im einzelnen Stevens, B.: Regionale Disparitäten in der Versorgung mit Gesundheitsleistungen – Eine internationale Perspektive – Frankfurt 1982, S. 140 ff. Zur Aussagekraft von Dichteziffern siehe insbesondere Henke, K.-D.: Öffentliche Gesundheitsausgaben und Verteilung. – Göttingen 1977, S. 117 ff. Sozialstationen sind als “Einrichtungen zu verstehen (e. V., Trägerverbund u. ä.), die Krankenschwestern, Kranken- und Altenpfleger sowie Hauspflegekräfte usw. beschäftigen, um kranke und alte Menschen zu Hause (ambulant) zu pflegen und mit den Notwendigkeiten des Alltags zu versorgen“. Zitiert nach: Grunow, D.; Hegner, F.: Sozialstationen im Bereich der ambulanten Sozial- und Gesundheitspflege. In: Badura, B.; v. Ferber, Ch. (Hrsg.): Selbsthilfe und Selbstorganisation im Gesundheitswesen. – München und Wien 1981, S. 40. Siehe jedoch Zepf, E.; Möller, J.; Neubauer, G.: Kriterien zur Abgrenzung von Analyse- und Planungsräumen im Gesundheitswesen. Forschungsbericht im Auftrag des Bundesministers für Arbeit und Sozialordnung. – München 1978. Siehe zur Gesundheitssystemforschung WSI-Studie zur Wirtschafts- und Sozialforschung, Nr. 32, Integrierte medizinische Versorgung, Köln 1975, und Beske, F. (Hrsg.): Strukturanalyse des Gesundheitswesens in Schleswig-Holstein. – Kiel 1978 (Institut für Gesundheits-System Forschung). Siehe hierzu Henke, K.-D.: Die Finanzierung altersbedingter Pflegekosten. In: Birg, H. u. a. (Hrsg.): Zusammenhänge zwischen Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland. – Wiesbaden 1984, S. 381–404. Ebenfalls abgedruckt in: Deutsche Rentenversicherung, Heft 7, 1984. Siehe im einzelnen Henke, K.-D.: Gesundheitsversorgung in Großstädten und ihre Messung anhand finanzwissenschaftlicher Indikatoren. In: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg.): Ballung und öffentliche Finanzen. Forschungs- und Sitzungsberichte, Band 134, Hannover 1980, S. 203–234. Weitere Einzelheiten zur Bettenbedarfsermittlung der Länder bei Eggeling, F.; Docke, H.-R.; Klar, R.: Krankenhausbedarfspläne der Länder – Methoden und Planwerte. In: Eggeling, F (Hrsg.): Ökonomie und Strategien der medizinischen Versorgung. – Berlin 1978. Am Planungsverfahren sind z. B. in Niedersachsen der Sozialminister und jeweils 5 Vertreter der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens, der Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausverbände und der Nordwestdeutschen Krankenhausgesellschaft beteiligt. Im einzelnen: Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens: Niedersächsischer Gemeindetag, Organisation der kreisangehörigen Gemeinden, Niedersächsischer Städteverband, Organisation der kreisfreien und kreisangehörigen Städte, Niedersächsischer Landkreistag. – Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausverbände Niedersachsens: Landesverbände der Ortskrankenkassen, der Betriebskrankenkassen und der Innungskrankenkassen, Bundesverband der landwirtschaftlichen Krankenkassen, Verband der Angestellten-Kassen e. V., Verband der Arbeiter-Ersatzkassen e V. Siehe im einzelnen WIdO-Schriftenreihe, Band 2: Das Ärzteangebot bis zum Jahr 2000. – Bonn 1978. Im Anhang Nr. 17, S. 116, wird als Bestand an vollerwerbstätigen Ärzten für 1978 eine Zahl von 101 150, für das Jahr 2000 eine Zahl von 227 752 angegeben. Siehe zum folgenden Altvater, L.: Rechtsgrundlagen regionaler Gesundheitsplanung in Niedersachsen. In: Narr, W.-D.; Schräder, W. F.: Modelle zur Organisation der kommunalen und regionalen Gesundheitsplanung. – Berlin 1977, S. 60. Altvater, L.: Rechtsgrundlagen regionaler Gesundheitsplanung in Niedersachsen, a. a. O., S. 60. Dornier System GmbH, Studienergebnis Nr. 281, Nutzen-Kosten-Untersuchung zur berührungsfreien Nierensteinzerkleinerung. – Friedrichshafen 1982. Siehe hierzu ausführlicher Henke, K.-D.: Medical Technology from an Economic Point of View. In: Drugs Made in Germany, Vol. 28, 1985, No. 3, S. 111 ff. Downloads PDF () XML () Veröffentlicht 1985-09-30 Ausgabe Bd. 43 Nr. 5 (1985) Rubrik Forschungsbeitrag Lizenz Copyright (c) 1985 by the RuR Editors; re-published by oekom 2025 Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International. Artikel in Raumforschung und Raumordnung - Spatial Research and Planing werden unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Seit Jahrgang 79, Ausgabe 2, erfolgt die Veröffentlichung im Lizenzmodell CC BY 4.0 (Creative Commons Attribution 4.0 International License). Von Jahrgang 77 Ausgabe 1 bis Jahrgang 79 Ausgabe 1 wurden alle Artikel unter einer CC BY-SA-Lizenz veröffentlicht. Frühere Jahrgänge wurden von oekom 2022 unter the Lizenz CC BY 4.0 wiederveröffentlicht. Zitierweise 1.Henke K-D. Regional differenzierte Gesundheitsversorgung in der Bundesrepublik Deutschland. RuR [Internet]. 30. September 1985 [zitiert 26. September 2026];43(5):219-25. Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/3870 Zitierformate ACM ACS APA ABNT Chicago Harvard IEEE MLA Turabian Vancouver Bibliografische Angaben herunterladen Endnote/Zotero/Mendeley (RIS) BibTeX Teilen
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