Planungsmodell für regionale Systeme medizinischer Großgeräte

Authors

  • Lüder Bach
  • Rolf Hoberg

DOI:

https://doi.org/10.14512/rur.2650

Abstract

Unter den medizinischen Großgeräten hat die Anzahl der Computertomographie-Geräte in den letzten Jahren stark zugenommen. Dabei sind regional ungleichwertige Standortsysteme mit Versorgungslücken entstanden. Zur Bewertung zusätzlicher Standorte für CT-Geräte wird ein Planungsmodell entwickelt. In Abhängigkeit von den beiden Planungsoptionen Anzahl von Standorten und regionale Verteilung von Standorten werden Nutzungs- und Transportkosten sowie weitere Kriterien für alternative regionale Systeme von CT-Geräten ermittelt. Die Anwendung des Planungsmodells erfolgt für den Nordosten Baden-Württembergs.

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References

Siehe hierzu: Bruckenberger(1983), Abshoff(1979), Soziale Sicherheit (1982).

Zu den Anwendungsmöglichkeiten siehe: Bekier (1977), Abshoff (1979), Das Krankenhaus (1982), Schölmerich (1983).

Siehe hierzu die Zusammenstellung über die Situation in Nordrhein-Westfalen bei Abshoff (1979).

Zu dieser Konkurrenzsituation zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich der ärztlichen Versorgung mit CT-Leistungen siehe die Diskussionen und Berichte bei: Abshoff (1979), Bruckenberger (1983). In diesem Zusammenhang wird weiterhin verwiesen auf: Niedersächsisches Ärzteblatt (1980), Wirzbach (1980), Pohl (1982), Selecta (1982) und Brenner (1984).

Durch den impliziten räumlichen Bezug unterscheidet sich das hier dargestellte Modell von den primär an den Relationen von ökonomischen und medizinischen Kosten und Nutzen orientierten Analysen, über die bei Evans + Jost (zitiert nach Pohlenz 1980), Schicke (1981), Tsubo (1984) oder Metzger (1984) berichtet wird.

Der Planungsfall war Anlaß zu einer Untersuchung für das Sozialministerium Baden-Württemberg, die in zusammengefaßter Form hier berichtet wird. Die Untersuchung ist von Bach + Hoberg (1984) veröffentlicht und wird auf Anfrage Interessenten zugeschickt.

Siehe den Krankenhausbedarfsplan II des Landes Baden-Württemberg aus dem Jahre 1983.

Ein Bericht über diese Empfehlungen wird gegeben bei: Arzt und Krankenhaus (1982), Das Krankenhaus (1980), Fischer (1980).

Siehe den “Entwurf einer Konzeption für die künftige Versorgung mit CT-Geräten in Baden-Württemberg” vom April 1983, aufgestellt vom Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg.

In der Literatur werden z. B. die folgenden Indikationsraten angeführt: 11,1 und 11,4 (Schicke 1981: 22,27); 11,4 (Arzt und Krankenhaus 1982: 325); 7,0, 15,0, 20,0 und 25,0 (Greenwald et al. 1979: 213).

Siehe hierzu den “Bericht des Sozialministeriums über die Ergebnisse der Erhebung zur Zahl und Auslastung der CT-Geräte in Baden-Württemberg” vom 30. 11. 1983.

Zur formalen Abbildung von Planungsräumen in Standortmodellen für Infrastruktureinrichtungen siehe Bach (1978: 41–45).

Teile dieses Modells entsprechen dem “Modell zum Lagerhaus-Problem” sowie dem “Modell zum Standort-Einzugsbereichs-Problem bei Zentralpunkten“. Siehe hierzu Bach (1978: 122–131). Zur Anwendung von Modellen in der infrastrukturellen Standortplanung wird verwiesen auf Hoberg (1978: 150–161).

Zur mathematischen Darstellung des Modells siehe Bach + Hoberg (1984, 1985).

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Published

1985-09-30

Issue

Section

Research Article

How to Cite

1.
Bach L, Hoberg R. Planungsmodell für regionale Systeme medizinischer Großgeräte. RuR [Internet]. 1985 Sep. 30 [cited 2026 Aug. 15];43(5):233-47. Available from: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2650

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