Regionalpolitik und -entwicklung in Bulgarien: Probleme, Erfahrungen, Lösungsansätze

Autor/innen

  • Ognian Hishow

DOI:

https://doi.org/10.14512/rur.2001

Abstract

Die Politik einer beschleunigten Industrialisierung, die in den letzten Jahrzehnten in Bulgarien vorherrschend war, führte auch zu einem tiefgreifenden räumlichen Strukturwandel. Dies bezieht sich sowohl auf die unterschiedlichen Verwaltungsstrukturreformen als auch auf die Neugestaltung der territorialen Arbeitsteilung, einschließlich ihrer wesentlichen Organisationsformen Spezialisierung und Kooperation. Die “demokratisch-zentralistische“ Wirtschaftsführung glaubte, mit einer Bündelung der Mittel und materiellen Ressourcen den räumlichen Umstrukturierungsprozeß effizienter vollziehen zu können. Erklärtes Ziel der Raumordnungspolitik war eine relativ gleichmäßige Standortverteilung der Produktion und in sozialpolitischer Hinsicht ein relativ gleiches Lebensniveau der Bevölkerung. Aufgrund objektiver und subjektiver Ursachen wurde dieses Ziel nur bedingt erreicht. Insbesondere in den 80er Jahren haben sich die regionalen Disproportionen vertieft. Daraus ergibt sich sowohl für die Territorialplanung als auch für die Territorialforschung die Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels, der den völlig neuen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen der 90er Jahre Rechnung tragen muß.

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Veröffentlicht

1990-01-31

Ausgabe

Rubrik

Forschungsbeitrag

Zitierweise

1.
Hishow O. Regionalpolitik und -entwicklung in Bulgarien: Probleme, Erfahrungen, Lösungsansätze. RuR [Internet]. 31. Januar 1990 [zitiert 26. September 2026];48(1):24-8. Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2001

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