Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Tourismus auf der Ebene der öffentlichen Hand an der westdeutschen Staatsgrenze Autor/innen Helmut Wachowiak Europäisches Tourismus Institut GmbH, Universität Trier DOI: https://doi.org/10.14512/rur.2217 Abstract Der europäische Binnenmarkt begünstigt die internationale und interregionale Integration. In diesem Zusammenhang läßt sich auch im Tourismus in den letzten Jahren eine Intensivierung von Kooperationen über die Staatsgrenzen hinweg auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene beobachten. Im Rahmen der europäischen Regionalpolitik wird dieser Entwicklung durch die Förderung grenzüberschreitender Maßnahmen verstärkt Rechnung getragen. Trotz zum Teil massiver Förderungen von touristischen Einzelprojekten (z. B. im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG) mangelt es jedoch an allgemeinen Informationen, anhand derer die grenzüberschreitenden Tourismusaktivitäten seitens der öffentlichen Hand in grenznahen Räumen charakterisiert werden können. Es wird daher der Frage nachgegangen, welche Formen der Zusammenarbeit im Tourismus bestehen, wie europäische Förderprogramme diese Bemühungen unterstützen und welche Faktoren die zukünftige Entwicklung grenzüberschreitender Tourismuskooperationen beeinflussen können (1). Downloads Download-Daten sind nocht nicht verfügbar. Literaturhinweise (1) Im folgenden werden einige ausgewählte Ergebnisse einer Untersuchung über die Problematik der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Tourismus entlang der Westgrenze Deutschlands zu seinen Nachbarn Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich vorgestellt (Wachowiak, H.: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Tourismus. Eine Analyse grenzüberschreitender Maßnahmen der westlichen Staatsgrenze der Bundesrepublik Deutschland zwischen Ems-Dollart und Baden-Nordelsaß-Südpfalz. – Trier 1994. = ETI-Texte, H. 3) (2) Gabbe spricht in diesem Zusammenhang auch von “juristischen Krücken” (Gabbe, J.: Institutionelle Aspekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. – Hannover 1992. In: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg.): Grenzübergreifende Raumplanung. Erfahrungen und Perspektiven der Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten Deutschlands. = ARL-Forschungs- und Sitzungsberichte, 188, S. 174–186, hier: S. 174 f. (3) EUREGIO (Hrsg.): EUREGIO und Kommunalgemeinschaft Rhein-Ems e. V., Geschäftsbericht 1991. – Gronau 1991, S. 23 (4) Eine Ausnahme stellt die Bedeutung des Fremdenverkehrs in der Ems-Dollart-Region dar. (5) Pross, G.: Die Ems-Dollart-Region. Darstellung einer europäischen Grenzregion. – Leer, o.J., S. 2 (6) Ebenda, S. 5 (7) Ems-Dollart-Region (EDR) (Hrsg.): Operationelles Programm für die EG-Förderinitiative INTERREG (1991–1993). – Leer 1990, S. 29 (8) Ebenda, S. 41 (9) EUREGIO (Hrsg.): EUREGIO und Kommunalgemeinschaft Rhein-Ems e. V., Geschäftsbericht 1991. – Gronau 1991, S. 2 (10) Ebenda, S. 2 (11) EUREGIO (Hrsg.): Grenzüberschreitendes Durchführungsprogramm für die EUREGIO 1989–1992. – Gronau 1989, S. 31 ff. (12) EUREGIO (Hrsg.): Operationelles grenzüberschreitendes Durchführungsprogramm für die EUREGIO 1990–1993. – Gronau 1990, S. 2 (13) Staatskanzlei Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Handbuch der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Rheinland-Pfalz. – Mainz 1992, S. 12 ff. (14) Vgl. Steinecke, A. (Hrsg.): Tourismuskonzept “Europäisches Tal der Mosel”. Handlungsempfehlungen. Concept du Tourisme “Vallée de la Moselle”. Plan d’action comportant les recommendations. – Trier 1994. = ETI-Texte, H. 2 (15) Becker, Chr.: Kulturtourismus. Eine zukunftsträchtige Entwicklungsstrategie für den Saar-Mosel-Ardennenraum. – Trier 1992. In: Becker, Chr.; Steinecke, A. (Hrsg.): Perspektiven des Tourismus im Zentrum Europas. = ETI-Studien, 1, S. 21–25, hier: S. 21 (16) “Der Kulturtourismus nutzt Bauten, Relikte und Bräuche in der Landschaft, in Orten und in Gebäuden, um den Besucher die Kultur‑, Sozial- und Wirtschaftsentwicklung des jeweiligen Gebietes durch Pauschalangebote, Führungen, Besichtigungsmöglichkeiten und spezifisches Informationsmaterial nahezubringen. Auch kulturelle Veranstaltungen dienen häufig dem Kulturtourismus.” (17) Soyez, D.: Industrietourismus im Saar-Lor-Lux-Raum. Eine Chance für Industriegemeinden. – Bochum 1986. In: DVAG (Hrsg.): Fremdenverkehr und Freizeit: Entwicklung ohne Expansion. Ergebnisse der 3. Fachtagung der Regionalen Arbeitsgruppe Saar/Mosel/Pfalz am 21. Juni 1985 in Trier. = Material zur Angewandten Geographie, 13; Regionale Arbeitsgruppe Saar-Mosel-Pfalz, 3, S. 71–94, hier: S. 76 (18) Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften v. 13.8.1992, Nr. L 231/29 (19) Ebenda, Nr. L 231/26 (20) Kommission der Europäischen Gemeinschaften, o.J., S. 1 f. (21) Ebenda, S. 1 (22) Ebenda, S. 4 (23) Ebenda, S. 4 Downloads PDF XML Veröffentlicht 1994-11-30 Ausgabe Bd. 52 Nr. 6 (1994) Rubrik Forschungsbeitrag Lizenz Copyright (c) 1994 by the RuR Editors; re-published by oekom 2023 Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International. Artikel in Raumforschung und Raumordnung - Spatial Research and Planing werden unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Seit Jahrgang 79, Ausgabe 2, erfolgt die Veröffentlichung im Lizenzmodell CC BY 4.0 (Creative Commons Attribution 4.0 International License). Von Jahrgang 77 Ausgabe 1 bis Jahrgang 79 Ausgabe 1 wurden alle Artikel unter einer CC BY-SA-Lizenz veröffentlicht. Frühere Jahrgänge wurden von oekom 2022 unter the Lizenz CC BY 4.0 wiederveröffentlicht. Zitierweise 1.Wachowiak H. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Tourismus auf der Ebene der öffentlichen Hand an der westdeutschen Staatsgrenze. RuR [Internet]. 30. November 1994 [zitiert 15. August 2026];52(6):397-405. Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2217 Zitierformate ACM ACS APA ABNT Chicago Harvard IEEE MLA Turabian Vancouver Bibliografische Angaben herunterladen Endnote/Zotero/Mendeley (RIS) BibTeX Teilen
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