Dies ist die Online-first-Version, die am 2021-06-30 veröffentlicht wurde. Lesen Sie die aktuellste Version. Wie begegnen wir dem Matthäuseffekt in Reallaboren? Selektivität in partizipativen Prozessen Autor/innen Laura Gebhardt Alexandra König DOI: https://doi.org/10.14512/rur.64 Schlagwörter: Mobilität, Selektivität, Repräsentativität, co-creation, Reallabor, Partizipation Abstract Die Komplexität und Dynamik realweltlicher Probleme, die in transdisziplinären Projekten adressiert werden, erfordert die Beteiligung aller direkt und indirekt betroffenen Bevölkerungsgruppen am Partizipationsprozess. Allzu häufig führen jedoch Effekte der sozialen Selektivität dazu, dass die Beteiligten meist aus einem sozioökonomisch ähnlichen Milieu stammen (mittelständisch, männlich, einheimisch) und Personen mit Migrationshintergrund, Frauen, Jugendliche und Angehörige der unteren Einkommensschichten eher schwach oder gar nicht vertreten sind. Dadurch droht der Matthäus-Effekt („wer hat, dem wird gegeben“), wenn sich sozioökonomisch starke Personen besonders für ihre Belange einsetzen, während die Interessen (ressourcen-)schwächerer unterrepräsentiert bleiben. Der Beitrag adressiert drei Fragen: 1. Wie kann sichergestellt werden, dass alle Bevölkerungsgruppen bei Partizipationsprozessen erreicht werden? 2. Wie können die Anliegen aller Bevölkerungsgruppen dabei involviert werden? 3. Wie kann die Zivilgesellschaft bei Partizipationsprozessen zu Co-Creatoren ermächtigt werden? Vor dem Hintergrund gemachter empirischer Erfahrungen in den Projekten Reallabor Schorndorf und Reallabor Altmarkkreis werden diese Frage reflektiert. Auf Basis dieser Reflexion werden Handlungsempfehlungen für Forschende und Praxisakteure sowie offene Forschungsfragen abgeleitet. Downloads Download-Daten sind nocht nicht verfügbar. Downloads PDF HTML Veröffentlicht 2021-06-30 Versionen 2021-08-31 (2) 2021-06-30 (1) Ausgabe Bd. 79 Nr. 4 (2021) Rubrik Forschungsbeitrag Lizenz Copyright (c) 2021 Laura Gebhardt, Alexandra König Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International. Artikel in Raumforschung und Raumordnung - Spatial Research and Planing werden unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Seit Jahrgang 79, Ausgabe 2, erfolgt die Veröffentlichung im Lizenzmodell CC BY 4.0 (Creative Commons Attribution 4.0 International License). Von Jahrgang 77 Ausgabe 1 bis Jahrgang 79 Ausgabe 1 wurden alle Artikel unter einer CC BY-SA-Lizenz veröffentlicht. Frühere Jahrgänge wurden von oekom 2022 unter the Lizenz CC BY 4.0 wiederveröffentlicht. Zitierweise 1.Gebhardt L, König A. Wie begegnen wir dem Matthäuseffekt in Reallaboren? Selektivität in partizipativen Prozessen. RuR [Internet]. 30. Juni 2021 [zitiert 15. August 2026];79(4). Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/64 Zitierformate ACM ACS APA ABNT Chicago Harvard IEEE MLA Turabian Vancouver Bibliografische Angaben herunterladen Endnote/Zotero/Mendeley (RIS) BibTeX Teilen
Call for Papers for a special issue on Transit-Oriented Development in Built-up Areas in the journal: Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning (RuR) August 3, 2026 Call for Papers for a special issue on Transit-Oriented Development in Built-up Areas in the journal: Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning (RuR)
Dank an die Reviewer im Jahr 2025 Juli 16, 2026 Die Herausgeber bedanken sich bei allen Gutachterinnen und Gutachtern, die im Jahr 2025 Artikel begutachtet haben.
Eine neue Ausgabe ist erschienen Juni 30, 2026 Eine neue Ausgabe der Open-Access-Zeitschrift "Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning" ist erschienen. Band 84 Nr. 3 (2026) ist jetzt auf unserer Website verfügbar.