Ausgrenzen von Stromhochpreisregionen als Methodenproblem

Autor/innen

  • Gerhard Wagner
  • Ingrid Otto

DOI:

https://doi.org/10.14512/rur.2712

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Literaturhinweise

Vgl. H. Koch und J. Ehlert: Energiewirtschaftlicher Vergleich alternativer Möglichkeiten des Energietransportes. In: Elektrizitätswirtschaft. Jg. 77 (1978), Heft 1, S. 7 ff.

Vgl. G. Wagner: Abbau regionaler Strompreisdisparitäten durch raumwirksame Maßnahmen und Planungen (Manuskript). Bonn 1983, S. 102 ff.

Deutlich wurden diese Auffassungsunterschiede in einem Informationsgespräch mit den Herren Ass. D. Braun, R. Glück, F. Mewes (ARE) und G. Friesenecker (MKW) am 6. Sept. 1983 in der BfLR. Die im folgenden behandelten Thesen spiegeln im wesentlichen die Auffassungsunterschiede wider.

Mittelbare Demarkation liegt vor, wenn Verbund-EVU als Stromlieferer die Belieferung von Regional- und Lokal-EVU als Verteilerunternehmen unter sich aufteilen und abgrenzen.

Vgl. S. Klaue: Zur Frage der Preisgestaltung der Stromlieferanten gegenüber letztverbrauchenden und weiterverteilenden Abnehmern. In: Energiewirtschaftliche Tagesfragen. Jg. 33 (1983), Heft 9, S. 662 ff.

Vgl. ebenda, S. 662.

Vgl. U. Immenga: Strompreise und Preisaufsicht unter besonderer Berücksichtigung des internen Kostenausgleichs zwischen Abnehmergruppen. Gutachten im Auftrag des VEA. Hannover 1982, S. 12 ff.

Vgl. J. Maack: Bundes-Strompreisvergleich 1/83 für Sonderabnehmer elektrischer Energie. Hannover 1983. S. 1.

Vgl. K. Deparade: Die „kleinen“ Unterschiede. Ursachen regionaler Strompreisdisparitäten. In: Energie. Jg. 30 (1978), Nr. 11, S. 363 ff.

Vgl. P. Salje: Preismißbrauch durch Elektrizitätsversorgungsunternehmen. Typische Fallgruppen und Methodenprobleme. – Köln, Berlin, Bonn, München, 1978. = Schriften zum Wirtschafts‑, Handels‑, Industrierecht, Bd. 21, S. 29 f. und 86 ff.

Vgl. auch Bund-Länder-Arbeitskreis (Hrsg.): Analyse der regionalen Aspekte der Energieversorgung in der Bundesrepublik Deutschland. – Bonn 1977, S. 8 ff.

Für die Feststellung kleinräumiger Disparitäten bieten sich vor allem die Kreise an. Nach Abschluß der Gebietsreform richten sie sich in ihrem Zuschnitt viel weitgehender als früher an dem System von zentralen Orten (vor allem Mittelzentren) und deren Einzugsbereichen aus.

Vgl. Bund-Länder-Arbeitskreis (Hrsg.): ... a. a. O., S. 1 f.

Vgl. hierzu auch H.-P. Gatzweiler: Ländliche Gebiete mit ungünstigen agrar- und regionalwirtschaftlichen Bedingungen. (Manuskript). Bonn 1983. S. 2 f.

Vgl. W.-D. Rase: Ein Programmsystem für die computerunterstützte Zeichnung von Choroplethenkarten. (Manuskript). Bonn 1984. S. 14 ff.

Vgl. Bund-Länder-Arbeitskreis (Hrsg.): ... a. a. O., S. 14 f.

Vgl. hierzu auch H. P. Gatzweiler: ... a. a. O., S. 15 ff.

Vgl. H. Abels und H. Degen: Handbuch des statistischen Schaubilds. Konstruktion, Interpretation und Manipulation von graphischen Darstellungen. Herne/Berlin 1981, s. 244 ff.

Für regionale Strompreisvergleiche stehen die nichtamtlichen Statistiken der VDEW und des VEA zur Verfügung. Der Vorteil der VEA-Statistik besteht darin, daß sie

im halbjährigen Turnus und nicht wie die VDEW-Statistik in unregelmäßigen 2–4-Jahresturnus erscheint,

die Strompreisdaten der VDEW-Statistik von 200 EVU auf 50 ausgewählte EVU und die Zahl der Abnahmefälle von 48 auf 15 ohne bedeutenden Informationsverlust reduziert.

Der Nachteil besteht jedoch darin, daß sie sich nur auf den Industriebereich bezieht und keine Daten für den Haushaltsbereich liefert.

Vgl. J. Maack: Bundes-Strompreisvergleiche 1/82 für Sonderabnehmer elektrischer Energie. – Hannover 1982. S. 4.

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Veröffentlicht

1984-07-31

Ausgabe

Rubrik

Forschungsbeitrag

Zitierweise

1.
Wagner G, Otto I. Ausgrenzen von Stromhochpreisregionen als Methodenproblem. RuR [Internet]. 31. Juli 1984 [zitiert 15. August 2026];42(4,5):209-17. Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2712

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