Infrastructure financing via road user charges in light of objectives of regional planning Autor/innen Claus -Friedrich Laaser Institut für Weltwirtschaft, Düsternbrooker Weg 120, 24105, Kiel Peter Jakubowski Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Deichmanns Aue 31-37, 53179, Bonn DOI: https://doi.org/10.1007/BF03182963 Abstract The first privately operated motorway projects and heavy truck toll collection schemes on German motorways are components of an intensified integration of road usage and financing. Distance-related user charges could entail higher transport costs for peripheral regions. An empirical analysis for Germany reveals that concerning freight transport peripheral regions might be charged twice compared to more central regions, albeit at rather low shares of transport costs in revenues. Concerning car traffic, the urban fringe of agglomerations would bear the highest transport cost increments. Higher transport costs for peripheral regions and, as a consequence, a more compact spatial division of labour might be at odds with the regional equity objective, but would match other objectives of regional planning. Downloads Download-Daten sind nocht nicht verfügbar. Literaturhinweise Vgl. Kunert, U.; Link, H. (2001): Bundesverkehrswege: Neubau auf Kosten der Substanzerhaltung künftig nicht mehr vertretbar. In: DIW-Wochenbericht 42/01; im Internet: http://www.diw.de/deutsch/publikationen/wochenberichte/docs/01-42-1.html; Laaser, C.-F.; Sichelschmidt, H. (2000): Möglichkeiten und Grenzen einer Privatfinanzierung von Verkehrsinfrastruktur. In: Die Weltwirtschaft, H. 1, S. 117–143, hier S. 117 ff.; Wissenschaftlicher Beirat für Verkehr beim BMVBW (2000): Straßeninfrastruktur: Wege zur marktkonformen Finanzierung. In: Internationales Verkehrswesen (52) 5, S. 186–190, hier S. 186 Die rechtliche Grundlage für die Einführung einer streckenbezogenen Lkw-Maut im Jahr 2003 — das Gesetz zur Einführung von streckenbezogenen Gebühren für die Benutzung von Bundesautobahnen mit schweren Nutzfahrzeugen (BGBl I, Nr. 23, S. 1234) — trat am 12. April 2002 in Kraft. Vgl. zur theoretischen Fundierung schon Ewers, H.-J.; Rodi, H. (1995): Privatisierung der Bundesautobahnen. In: Beiträge aus dem Institut für Verkehrswissenschaft an der Universität Münster, Bd. 134. Göttingen; sowie Ewers, H.-J. (1991): Dem Verkehrsinfarkt vorbeugen — Zu einer auch ökologisch erträglicheren Alternative der Verkehrspolitik unter veränderten Rahmenbedingungen. In: Vorträge und Studien aus dem Institut für Verkehrswissenschaft an der Universität Münster, H. 26. Göttingen, S. 56 ff. Vgl. Kommission Verkehrsinfrastrukturfinanzierung: Schlußbericht, 5. September 2000. Berlin Vgl. Keppel, A.; Hinrichs, St. (2000): Betreibermodelle im Rahmen des FstrPrivFinG. In: Internationales Verkehrswesen (52) 6, S. 258–263 Vgl. Ewers, H.-J. (1991), a. a. O., Privatisierung der Bundesautobahnen. In: Beiträge aus dem Institut für Verkehrswissenschaft an der Universität Münster, Bd. 134. Göttingen; S. 48 f.; Laaser, C.-F.; Sichelschmidt, H. (2000), a. a. O., Möglichkeiten und Grenzen einer Privatfinanzierung von Verkehrsinfrastruktur. In: Die Weltwirtschaft, H. 1, S. 117–143, heir S. 117 ff.; S. 122 f.; Busch, B; Kloes, H.-P. (1995): Potentialfaktor Infrastruktur: ökonomische Bedeutung und privatwirtschaftliches Engagement. In: Institut der Deutschen Wirtschaft, Köln (Hrsg.): Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialpolitik, 222-2/1995, S. 30 Vgl. hierzu auch BMVBW (2003 a): Pressemitteilung Nr. 034/03 vom 30. Januar 2003: Realisierungsstudien sind ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung des Betreibermodells Darstellung nach BMVBW (2002): www.bmvbw.de/Lkw-Maut.720.htm Das Gesetz ist am 12. April 2002 in Kraft getreten. Vgl. BGBl I. Nr. 23, S. 1234 Vgl. hierzu und im Folgenden BMVBW (2003 c): „Bauen jetzt-Investitionen beschleunigen”, http://www.bmvbw.de/Bauenjetzt.728.htm Vgl. BMVBW (2003 b): Betreibermodelle für die Bundesfernstraßen, im Internet unter: http://www.bmvbw.de/Betreibermodelle-fuer-die-Bundesfernstrassen.-739.htm. Zur räumlichen Verteilung der Projekte siehe Abbildung 1. Vgl. Laaser, C.-F.; Kumkar, L. et al. (2003); Identifikation der Auswirkungen einer Verteuerung von Verkehrsleistungen durch gesamtwirtschaftlich motivierte Mobilitätsabgaben auf die räumlichen Produktions-, Warendistributions- und Siedlungsstrukturen; FOPS-Projekt 73.0312/2001, im Auftrag des BMVBW Laaser, Kumkar et al. (2003) haben die Beispielregionen „Regierungsbezirk Darmstadt” und „Schleswig-Holstein” analysiert. Der Begriff des Standortstresses geht zurück auf Ewers, H.-J. (1995): Der Weg der Vernunft in der Verkehrspolitik. In: Tourismusverband Seefeld (Hrsg.): Verkehrsforum Seefeld — Mobilität ohne Grenzen. Seefeld: Eigenverlag, S. 23–41. In der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur dominiert eine auf Schneider (1968) und Giersch (1964) zurückgehende Definition eines Zielkatalogs der Raumordnungspolitik. Vgl. Schneider, H. K. (1968): Über die Notwendigkeit regionaler Wirtschaftspolitik. In: H. K. Schneider (Hrsg.): Beiträge zur Regionalpolitik. Berlin; Giersch, H. (1964): Das ökonomische Grundproblem der Regionalpolitik. In: H. Jürgensen (Hrsg.): Gestaltungsprobleme der Weltwirtschaft. Festschrift für Andreas Predöhl. Göttingen Vgl. z. B. Zimmermann (1987): Föderalismus und „Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse”. In: K. Schmidt (Hrsg.): Beiträge zu ökonomischen Problemen des Föderalismus. Schriften des Vereins für Socialpolitik NF Bd. 166, S 51–67; Brösse, U. (1972): Ziele in der Regionalpolitik und in der Raumordnungspolitik. Berlin, S. 49 ff. Vgl. auch allgemein Fürst, D.; Klemmer, P.; Zimmermann, K. (1976): Regionale Wirtschaftspolitik. Tübingen, S. 91–113; Velsinger, P.; Lienenkamp, R. (1996): Raumwirtschaftslehre. In H. W. Jenkis (Hrsg.): Raumordnung und Raumordnungspolitik. München, S. 36–45 Vgl. zu ergänzenden Zieldiskussionen Eckey, H.-F. (1978). Grundlagen der regionalen Strukturpolitik. Köln, Brösse, U. (1972). a.a.O. Ziele in der Regionalpolitik und in der Raumordnungspolitik. Berlin, S. 49 ff., Giersch, H. (1964), a.a. O. Das ökonomische Grundproblem der Regionalpolitik. In: H. Jürgensen (Hrsg.): Gestaltungsprobleme der Weltwirtschaft. Festschrift für Andreas Predöhl. Göttingen, und allgemein Fürst, D.; Klemmer, P.; Zimmermann, K. (1976), a.a.O., Regionale Wirtschaftspolitik. Tübingen, S. 91–113; Zimmermann, H. (1989): Finanzpolitik zwischen Wachstum und Verteilung — Erfahrungen seit 1948 und Folgerungen für die Zukunft. In: W. Fischer (Hrsg.): Währungsreform und Soziale Marktwirtschaft. Berlin, und Zimmermann, H. (1999): Der europäische Wohlfahrtsstaat zwischen Wachstum und Verteilung. In: K.-D. Henke (Hrsg.): Öffentliche Finanzen zwischen Wachstum und Verteilung. Baden-Baden Boldrin, M.; Canova, F. (2001): Inequality and Convergence in Europe’s Regions: Reconsidering European Regional Policies. In: Economic Policy: a European Forum, April 2001, S. 207–245, hier S. 215 Downloads PDF Veröffentlicht 2003-07-31 Ausgabe Bd. 61 Nr. 4 (2003) Rubrik Berichte Lizenz Copyright (c) 2003 RuR Editors This work is re-published by oekom 2022 under a Creative Commons Attribution 4.0 International License. Artikel in Raumforschung und Raumordnung - Spatial Research and Planing werden unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Seit Jahrgang 79, Ausgabe 2, erfolgt die Veröffentlichung im Lizenzmodell CC BY 4.0 (Creative Commons Attribution 4.0 International License). Von Jahrgang 77 Ausgabe 1 bis Jahrgang 79 Ausgabe 1 wurden alle Artikel unter einer CC BY-SA-Lizenz veröffentlicht. Frühere Jahrgänge wurden von oekom 2022 unter the Lizenz CC BY 4.0 wiederveröffentlicht. Zitierweise 1.Laaser C-F, Jakubowski P. Infrastructure financing via road user charges in light of objectives of regional planning. RuR [Internet]. 31. Juli 2003 [zitiert 26. September 2026];61(4):278–291. Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/1590 Zitierformate ACM ACS APA ABNT Chicago Harvard IEEE MLA Turabian Vancouver Bibliografische Angaben herunterladen Endnote/Zotero/Mendeley (RIS) BibTeX Teilen
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