Zur Relevanz kleiner und mittlerer Betriebe für die Regionalentwicklung in ländlichen Räumen

Das Fallbeispiel des Landkreises Uelzen als ländlicher Raum im östlichen Niedersachsen sowie regionalpolitische Konsequenzen

Authors

  • Jörg Maier
  • Wolfgang Weber

DOI:

https://doi.org/10.14512/rur.2103

Abstract

In der regionalökonomischen Literatur ist bis heute keine Übereinstimmung dahingehend festzustellen, welche Betriebsgrößen und Sektoren den Hauptbeitrag zur Struktur und Entwicklung ländlich-peripherer Räume leisten. Diese Divergenz wird konfrontiert von Rahmenbedingungen wie die Verknappung öffentlicher Fördermittel oder das kaum mehr vorhandene Potential an Betriebsverlagerungen in strukturschwache Regionen. Damit stellt sich für die Regionalforschung die Frage nach den Trägern der Entwicklung ländlicher Räume bzw. den Faktoren ihrer Stabilisierung, und für die betriebsorientierte Förderpolitik auf den unterschiedlichen institutionellen Ebenen nach den Zielgruppen in Abhängigkeit ihrer entsprechenden Relevanz zum Zweck einer möglichst effizienten Mittelverwendung.

Dieser Hintergrund wurde zum Anlaß genommen, die in verschiedene Dimensionen zu trennende Bedeutung kleiner und mittlerer Betriebe unterschiedlicher Wirtschaftssektoren (Industrie, Handwerk und Dienstleistungen) für einen ländlich-peripheren Raum, den Landkreis Uelzen im östlichen Niedersachsen, näher zu analysieren sowie regionalpolitische Konsequenzen herauszuarbeiten.

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References

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Published

1993-03-31

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Research Article

How to Cite

1.
Maier J, Weber W. Zur Relevanz kleiner und mittlerer Betriebe für die Regionalentwicklung in ländlichen Räumen: Das Fallbeispiel des Landkreises Uelzen als ländlicher Raum im östlichen Niedersachsen sowie regionalpolitische Konsequenzen. RuR [Internet]. 1993 Mar. 31 [cited 2024 Jun. 15];51(2,3):125-34. Available from: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2103

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