Kulturlandschaft versus Naturlandschaft

Zur Notwendigkeit der Bestimmung ökologischer Ziele im Rahmen der Raumplanung

Autor/innen

  • Wolfgang Haber Lehrstuhl für Landschaftsökologie Weihenstephan, Technische Universität München

DOI:

https://doi.org/10.14512/rur.2050

Abstract

Vielfach verbinden sich mit dem Begriff "Landschaft" Vorstellungen von einer harmonischen Naturlandschaft, und diese dienen, oft unbewußt, als Leitbilder für eine ökologisch ausgerichtete Raumentwicklung. Tatsächlich leben wir aber in einer jahrhundertealten Kulturlandschaft und erfreuen uns einer "kultürlichen" Umwelt, die allerdings – wie uns heute erst bewußt wird – durch wachsende Belastungen gekennzeichnet ist. Diesen können wir jedoch nicht mit einer Wunschvorstellung von "heiler Natur" entkommen, sondern nur mit einer nüchternen Durchdringung und unbefangener Anwendung neuerer ökologischer Erkenntnisse, insbesondere aus der Ökosystemforschung. Dabei muß das Bemühen dahin gehen, die vom Menschen geschaffenen oder geprägten Ökosysteme umweltverträglich umzugestalten und zugleich die Reste natürlicher Ökosysteme in sie einzufügen.

Downloads

Download-Daten sind nocht nicht verfügbar.

Downloads

Veröffentlicht

1991-03-31

Ausgabe

Rubrik

Forschungsbeitrag

Zitierweise

1.
Haber W. Kulturlandschaft versus Naturlandschaft: Zur Notwendigkeit der Bestimmung ökologischer Ziele im Rahmen der Raumplanung. RuR [Internet]. 31. März 1991 [zitiert 26. September 2026];49(2,3):106-12. Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/2050

Teilen

Am häufigsten gelesenen Artikel dieser/dieses Autor/in