Nur noch 30 Hektar Flächenverbrauch pro Tag Vor welchen Anforderungen stehen die Regionen? Autor/innen Peter Jakubowski Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Deichmanns Aue 31-37, 53179, Bonn Michael Zarth Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Deichmanns Aue 31-37, 53179, Bonn DOI: https://doi.org/10.1007/BF03183807 Abstract The National Strategy for Sustainability envisages a reduction in the amount of land currently being lost to development to just 30 hectares per day by 2020. This is an extremely ambitious target and raises the question as to just what challenges regions will face in striving to implement this objective. In order to explore this question, land consumption in the past is compared and contrasted with permissible future land consumption within the framework of a “bussiness-as-usual” scenario; using a range of indicators, the interdependencies between land consumption and economic development are described. In discussing their findings, the authors present a number of patterns of requirements for regional adaptation and discuss options available through spatial-structure policy for achieving the 30-hectare target. Downloads Download-Daten sind nocht nicht verfügbar. Literaturhinweise Vgl. Bundesregierung (Hrsg.): Perspektiven für Deutschland. Unsere Strategie für eine nachhaltige Entwicklung — Berlin 2002, S. 99; im Internet unter: http://www.dialog-nachhaltigkeit.de/downloads/Perspektiven_komplett.pdf Vgl. Deggau, M.: Nutzung der Bodenfläche: Flächenerhebung 2001 nach Art der tatsächlichen Nutzung. In: Wirtschaft und Statistik (2002) H. 6, S. 480–487, hier S. 483 Zur Entwicklung der Siedlungs- und Verkehrsfläche ausführlich Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Raumordnungsbericht 2000 (BT-Drucksache 14/3874), S. 57–64, sowie Dosch, F.: Räumliche Facetten und Trends des Flächenverbrauchs. In: Bachmann, G. u. a. (Hrsg.): Bodenschutz. — Berlin 2002, S. 37 Vgl. Enquete-Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt” des 13. Deutschen Bundestages: Konzept Nachhaltigkeit. Vom Leitbild zur Umsetzung. Abschlussbericht der Enquete-Kommission. — Bonn 1998, oder Enquete-Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt” des 13. Deutschen Bundestages: Ziele und Rahmenbedingungen einer nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung: Konzept Nachhaltigkeit. Zwischenbericht der Enquete-Kommission. — Bonn 1997, S. 89, sowie Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz- und Reaktorsicherheit: Umweltbericht 2002. — Berlin 2002, S. 124–127 Vgl. auch Statistisches Bundesamt: Umwelt. Bericht des Statistischen Bundesamtes zu den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR) 2001. — Wiesbaden 2001, S. 5. In einer aktuellen Studie wird der Flächenverbrauch nach dem Prinzip der direkten Nutzung auf die verschiedenen Produktionsbereiche umgelegt. Ausführlich Schäfer, D.; Krack-Roberg, E.; Hoffmann-Kroll, R.: Bodennutzung durch wirtschaftliche Aktivitäten. Ein Beitrag zur Ökoeffizienzdiskussion. — Wiesbaden 2002.=Schriftenreihe Beiträge zu den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen, Bd. 11, S. 192 ff. Vgl. Jakubowski, P.; Zarth, M.: Wie vertragen sich Flächenschutz und Beschäftigungsziel? In: Wirtschaftsdients (2002) H. 11, S. 677 f. Vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Jahresgutachten 1998/99: „Vor weitreichenden Entscheidungen”. — Bonn 1998. = Bundestags-Drucks. 14/73, S. 66, sowie Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Jahresgutachten 1998/99: Jahresgutachten 2000/2001: „Chancen auf einen höheren Wachstumspfad” — Bonn 2000. = Bundestags-Drucks. 14/4792, S. 75 Vgl. Arlt, G.; Gössel, J. u. a. Auswirkungen städtischer Nutzungsstrukturen auf Bodenversiegelung und Bodenpreis. — Dresden 2001. = Schriften des Instituts für ökologische Raumforschung, Bd 34, S. 133 Ausführlich zur Bevölkerungsprognose Bucher, H.; Kocks, M.: Die Bevölkerung in den Regionen der Bundesrepublik Deutschland. Eine Prognose des BBR bis zum Jahr 2015. In: Informationen zur Raumentwicklung (1999) H. 12, S. 755–772. Nach der BBR-Prognose würden die westdeutschen Regionen mehrheitlich weiterhin an Bevölkerung gewinnen, während die ostdeutschen Regionen ebenso wie in der Vergangenheit auch künftig verlieren. Daher verwundert es nicht, dass die prognostizierten Entwicklungsraten der Bevölkerung mit den Veränderungsraten zwischen 1992 und 1996 sehr stark korrelieren (r=0,91). Vgl. hierzu Schmalholz, M.: Zur rechtlichen Zulässigkeit handelbarer Flächenausweisungsrechte. In: Zeitschrift für Umweltrecht, Sonderheft 2002, S. 158–163 Vgl. ebd., hierzu Schmalholz, M.: Zur rechtlichen Zulässigkeit handelbarer Flächenausweisungsrechte. In: Zeitschrift für Umweltrecht, Sonderheft 2002, S. 160 Zur rechtlichen Kompatibilität von Raumordnungsrecht und Mengenzielen vgl. Einig, K.; Spiecker, M.: Die rechtliche Zulässigkeit regionalplanerischer Mengenziele zur Begrenzung des Siedlungs- und Verkehrsflächenwachstums. In: Zeitschrift für Umweltrecht, Sonderheft 2002, S. 150–157 Vgl. Bizer, K. u.a.: Mögliche Maßnahmen, Instrumente und Wirkungen einer Steuerung der Verkehrs- und Siedlungsflächennutzung. — Berlin u.a. 1998, S. 41 ff. Downloads PDF Veröffentlicht 2003-03-31 Ausgabe Bd. 61 Nr. 3 (2003) Rubrik Politik- und Praxis-Perspektive Lizenz Copyright (c) 2003 RuR Editors This work is re-published by oekom 2022 under a Creative Commons Attribution 4.0 International License. Artikel in Raumforschung und Raumordnung - Spatial Research and Planing werden unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Seit Jahrgang 79, Ausgabe 2, erfolgt die Veröffentlichung im Lizenzmodell CC BY 4.0 (Creative Commons Attribution 4.0 International License). Von Jahrgang 77 Ausgabe 1 bis Jahrgang 79 Ausgabe 1 wurden alle Artikel unter einer CC BY-SA-Lizenz veröffentlicht. Frühere Jahrgänge wurden von oekom 2022 unter the Lizenz CC BY 4.0 wiederveröffentlicht. Zitierweise 1.Jakubowski P, Zarth M. Nur noch 30 Hektar Flächenverbrauch pro Tag: Vor welchen Anforderungen stehen die Regionen?. RuR [Internet]. 31. März 2003 [zitiert 29. September 2026];61(3):185–197. Verfügbar unter: https://rur.oekom.de/index.php/rur/article/view/1618 Zitierformate ACM ACS APA ABNT Chicago Harvard IEEE MLA Turabian Vancouver Bibliografische Angaben herunterladen Endnote/Zotero/Mendeley (RIS) BibTeX Teilen
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